Zukunft: Neu denken. Aktiv gestalten. Tun.

Von Christiane Mähr

Ich habe mir in den letzten Wochen eine Pause gegönnt und versucht, meine Gedanken zumindest ein bisschen weg von diesem einen, alles beherrschenden Thema zu bringen. Ich war und bin es leid, dass sich bald einem Jahr so gut wieder alle Gedanken nur mehr um ein Thema drehen. Es hat ein bisschen gedauert, aber mit der Zeit kamen endlich auch wieder andere Gedanken: Darüber, was ich mir für meine Zukunft erhoffe und wie ich das erreichen kann. Ich hatte Zeit, Dinge abzuschließen und neue Dinge anzugehen. Bei Letzterem wusste und weiß ich zum Teil immer noch nicht, was genau die Zukunft bringen wird. Doch das war und ist kein Problem, denn ich habe die Zeit auch dafür genutzt, wieder ins Vertrauen zu kommen. Ich weiß wieder, dass die Dinge so kommen, wie sie kommen sollen. Dass alles seinen Weg gehen wird.

Das letzte Jahr war… anders. Mehr möchte ich gar nicht dazu sagen. Denn um was es jetzt geht, ist die Zukunft – obwohl wir nicht wissen, was morgen sein wird. Oder um es mit den Worten des dänischen Philosophen Søren Kierkegaard zu sagen: „Verstehen kann man das Leben nur rückwärts; leben muss man es vorwärts.“

Das war im Grunde immer schon so: Wir konnten noch nie vorhersagen, was die Zukunft bringen wird. Trotzdem haben wir Pläne geschmiedet und sie in die Tat umgesetzt. Seit Corona aber wissen wir: Nichts ist fix und morgen kann alles anders sein – nicht nur anders als heute, sondern als wir heute gedacht haben. Dennoch gilt es, die Zukunft zu gestalten – und zwar mehr denn je. In gewisser Weise ist diese Zeit der Unsicherheit sogar die beste Spielwiese. Ich meine: Wenn alles unsicher ist und keiner weiß, was morgen sein wird, können wir uns doch darin üben, Zukunft neu zu denken – nämlich so als ob alles möglich wäre. Und wer weiß: Vielleicht IST alles möglich?!

Zukunftskompetenz. Klingt womöglich, als hätte ich eine „naive Pille“ geschluckt. Und wenn’s so wäre: Es wäre OK. Denn ich bin davon überzeugt, dass wir nur mit einer positiven Einstellung weiterkommen. Und die brauchen wir, um Zukunft gestalten zu können. Ja, das mag schwierig sein, vor allem wenn’s – wie derzeit – so gar nicht rundläuft. Nur gedanklich dreht es sich zum Teil heftig – allerdings in die falsche Richtung bzw. um die falschen Dinge. Nämlich nur um die Probleme.

Wenn wir aber lösungsorientiert an die Dinge herangehen, agieren wir zugleich zukunftsorientiert. Wenn wir unsere Gedanken auf das fokussieren, was wir uns von der Zukunft tatsächlich erwarten, ist der erste Schritt getan. Manche nennen das manifestieren. Wer in der Hinsicht Unterstützung benötigt, dem kann ich Yvonne Feldkircher empfehlen. Schaut mal auf ihrer Seite und/oder auf ihrem YouTube-Kanal vorbei.

Wem diese Art der Zukunftsgestaltung nicht zusagt, der kann auch Zukunftsbilder entwerfen und diese auf kreative Art und Weise konkretisieren. Oder man sucht sich andere Wege. Hauptsache ist, wir fangen an, unsere Zukunft aktiv, optimistisch und mit Zuversicht zu gestalten. Vorerst in Gedanken – was zu Beginn ein bisschen Übung braucht. Je öfter wir uns allerdings darin üben, umso mehr kommen wir tatsächlich ins Tun.

Für mich ist jedenfalls klar: Dieses Jahr steht ganz im Zeichen der Zukunft. Ich werde mir meine Zukunft so ausmalen, wie sie sein soll – für mich, aber auch so, wie ich sie mir für die Menschen um mich herum, für die Gesellschaft im Allgemeinen vorstelle und wünsche. Ich werde alles, was ich tue, unter dieses Motto stellen. Ich werde mich mit Menschen umgeben, die genauso denken. Ich werde Zukunft denken und ins Tun kommen. Und wer weiß: Vielleicht hast ja auch DU Lust dazu?! Dann fang am besten gleich heute damit an. In diesem Sinne: Auf ein tolles neues Jahr und eine spannende und vor allem lebenswerte Zukunft.


Für „Zukunft neu erdenken“ ‚kkl1

Christiane Mähr

Erbsentalk

Veröffentlicht von kklkunstkulturliteratur

Redakteur von #kkl Kunst-Kultur-Literatur Magazin, Autor, Trainer und Coach im Bereich Bewusstseinserweiterung, glücklicher Papa und Ehemann.

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