„Freiheit“


Melanie Klein für #kkl2 „Freiheit“




Melanie Klein

1977 geboren in Homburg/ Saar

2001- 2005 Studium der freien Kunst an der Kunstakademie Nürtingen

Künstlerische Aktivitäten

2001 – 2005 Einzel – und Gruppenausstellungen in Stuttgart und Nürtingen

2002 – 2003 Performances in der Stuttgarter und Nürtinger Öffentlichkeit

2006 Lesungen in Karlsruhe und Nürtingen

2009 – 2012 „Accessoire-Partys“ in Stuttgart

2010 und 2011 Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben

2011 und 2012 Initiatorin von liturgisch-künstlerischen Gebetsaktionen

2012 Ausstellung „Poesie-Tresor“ Galerie One Gerlingen

2010 bis 2019 Krankheit und Genesung

Januar 2018 Teilnahme an der Kunstmesse Arte-Sono in Bad Cannstatt

Juli 2020 Teilnahme an der „Corona – Betreten verboten“ Ausstellung im Cuxhavener Kunstverein

August 2020 Teilnahme an der „Swiss Art Expo“ in Zürich


Es waren gute zehn Jahre nötig um mich von so vielen schrecklichen Erinnerungen zu erholen. Dies geschah durch mehrere Klinikaufenthalte und ambulanter Psychotherapie. In dieser Zeit hat auch meine Kunst zur Heilung beigetragen.

Es war mir immer sehr wichtig, meine Ängste, meine Schmerzen und meine Depressionen auf Papier zu bannen. Meine Realität sah so aus, der Tag war kaum lebbar. Während meines Kunststudiums hatte ich noch Energie und Kraft, kurz danach, brach alles was ich so gut verdrängt habe, doch noch über mir herein. Ich musste tiefe Tiefen durchschwimmen, um den Menschen und mein Dasein ein wenig besser zu begreifen. Das Malen und das Schreiben halfen mir, meine Befindlichkeiten an den richtigen Platz zu rücken. Nämlich, dahin, dass ich sie sehe, sie mir ins Gesicht schreien, ich sie wahrnehme. Da war und ist so viel schmerzvolles und leidendes in mir…

Es wurde besser, als ich mir eine Stimme verlieh. Ich erlebe manchmal Freude am Arbeiten und manchmal Atemnot. Sich sich selbst zu stellen, ist eine der größten Herausforderungen des Mensch – Sein und erst danach konnte und kann ich mich dem Anderen stellen. Meine Suche nach Frieden und zeitweiser Schmerzlosigkeit wird nicht enden, dafür führt mich meine Kunst immer wieder in noch nicht entdeckte Räume. Und es ist wunderbar, wenn man Erkenntnis erlebt, zu sich selbst gnädig sein kann und sich immer wieder findet, in dem ganzen Weltendrama. Meine Kunst ist mein Lebenselixier. Würde ich mich nicht auf die ein oder andere Art ausdrücken, würde ich vergehen.

www.galerie-mel-klein.de

Veröffentlicht von kklkunstkulturliteratur

Redakteur von #kkl Kunst-Kultur-Literatur Magazin, Autor, Trainer und Coach im Bereich Bewusstseinserweiterung, glücklicher Papa und Ehemann.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: