Paranoid

DoubleYEaSi für #kkl7 „Ursache und Wirkung“



Paranoid

Hat der Mensch Zeit,

nagt die Ungewissheit.

So scheint er etwas Paranoid,

wie man jetzt sieht.

Zu viel Infos konsumiert,

wobei er Fakten verliert.

Dieses gedankliche Kreuzfeuer,

ist ihm nicht so geheuer.

So sucht er Stabilität

und in eine verschobene Weltanschauung gerät.

Er glaubt an diese Ideologie,

verbreitet und bestätigt sie.

Somit ist seine Welt geteilt,

an Fakten und Leichtgläubigkeit.

Den Budenkoller, er hat ihn, erreicht,

weil ihn die Angst beschleicht.

Des Denkens zwar noch mächtig,

jedoch klingen die Argumente prächtig.

So grübelt er,

nimmt es als gegeben, ohne Gegenwehr.

Leider sind sie am Ende,

soviel Wert, wie leere Hände.

Er will es nicht hören,

wird damit die Wahrheit zerstören.

Egal welche es dann ist,

denn eins ist klar,

das wahre Hinterfragen wird vermisst.




Sehnsucht: Heimat

89

richtete sich der Blick

gen Osten.

Ein Volk bezog Posten,

im Sinne von Forderungen.

Anfangs belächelt, danach verschlungen,

von Staatlichen Prügelknaben,

die wir an Unmengen hatten.

Blut ist auch geflossen,

aber es wurde nicht geschossen.

Die Menge wurde größer,

geplatzt die politischen Luftschlösser.

Das Verständnis für Veränderungen,

ist vom Volk entsprungen.

Die Führung es ignorierte,

ein Wahlergebnis kreierte,

dies ihrem Volk präsentierte.

Ohne Kommentar was dann passierte.

Nun 30 Jahre ist es her.

Für mich gibt es keine Umkehr.

Was meine Heimat mal war,

ist mir bis heute noch unklar.

Besuche in meine Heimatstadt,

gleichen eine Wanderung auf einem Grat.

Ich bin zwar hier, auch mal dort.

Jedoch keines erfüllt die Sehnsucht nach dem Heimatort.

Verloren zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Eine Erklärung spottet jeder Vernunft.




Foulspiel

Verlässlichkeit.

Ich war zu glauben bereit.

Nun die Ernüchterung,

man nehme es mir nicht krumm.

Zu lang war ich stumm.

Keine Rückmeldung.

Das Werk scheint nicht gelung´n,

sonst wäre schon etwas durchgedrung´n.

Meine Lehre,

eine Beschwerde,

die ich jetzt los werde.

Oft darauf hingewiesen,

es blieb achtlos liegen.

Man hat es gesehen und gelesen.

Mehr war da nicht gewesen.

Vielleicht verlange ich zu viel?

Scheint, wie ein Foulspiel.

Die rote Karte ist gezückt.

Das Warten macht mich verrückt.

©DY, 10.04.2021




Fronten

Wenn sich Interessen nicht mehr einen,

werden wohl, nur noch Erinnerungen bleiben.

Immer wieder es passiert.

Mehr und mehr das Verständnis verliert.

Frust, Zorn machen sich breit.

Verhärtete Fronten,

ohne tut uns leid.

Wort für Wort,

ein schleichender Mord.

Irgendwann geht gar nichts mehr.

Niemand erinnert sich an das Warum und Woher.

Hass, feurige Augen,

einen immer wieder erwarten.

So verspielt man das Gehabte.

Eine, schlechte,wiederkehrende, menschliche Gabe.



Veröffentlicht von kklkunstkulturliteratur

Redakteur von #kkl Kunst-Kultur-Literatur Magazin, Autor, Trainer und Coach im Bereich Bewusstseinserweiterung, glücklicher Papa und Ehemann.

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