Die Seele des Todes

Gerald Marten für #kkl9 „beseelt“




Die Seele des Todes

                                            Gedankensplitter

Das genmanipulierte, ewige Leben wäre des Todes Tod. Wer wird seiner Seele

gnädig sein?

„Der Tod gehört zum Leben“. Von diesem Paradoxum ist der Mensch verzweifelt

beseelt.

Der Mensch klammert sich an die Existenz einer Seele, als wäre diese eine Ein-

trittskarte in ein jenseitiges Paradies und glaubt, dort in ein Rockkonzert einzu-

treten und des Todes Seele spielt die Leadguitar, der Bassist zupft wie der Teu-

fel die Stimmbänder eines Engelchores und ein Donnergott trommelt am Schlag-

zeug auf sämtliche sündige Seelen des Universums ein.

Hätte der Tod eine Seele, bräuchte er einen Glauben. Woran glaubt so ein Tod?

Der Tod ist vom Leben beseelt wie ein Fan im Rockkonzert von der Musik.

                                              




Gerald Marten 1955 in Oldenburg/Holstein geboren, wo er auch seit 2013 wieder

„fest“ lebt. Diverse erfolglose Berufsversuche, u.a. in Banklehre (Oldenburg) und

Geografiestudium (Uni Kiel). Veröffentlichte bislang den skurrilsatirischen Roman

Segelraumschiff Gurk Fock #1,  Balzmann Drei,  Berlin,  2002, sowie Kurzprosa und

Gedichte in Anthologien und Zeitschriften.

Veröffentlicht von kklkunstkulturliteratur

Redakteur von #kkl Kunst-Kultur-Literatur Magazin, Autor, Trainer und Coach im Bereich Bewusstseinserweiterung, glücklicher Papa und Ehemann.

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