Die Bank

DoubleYEaSi für #kkl10 „Der nächste Schritt“




Die Bank

Ich saß auf der Bank,

in Gedanken versank.


Vieles an mir vorbeizog,

wo ich den Kopf hob.


Nun ist er schwer.

Gedanken auskehr.


Manche hartnäckig sind,

andere verborgen,

wie in einem Labyrinth.


Ich etwas innehalte.


Durchatme,


mit jeder Phase.


Den Blick aufricht,


trotz Falten im Gesicht,

wo manch Enttäuschung durchbricht.


Weiter werde ich hier sitzen.


Auf dieser Bank.


Lausche manchen Klang,

auch dem Gesang.


Höre etwas genauer hin,

denn manches scheint,

wie ein Backspin.




Dampf

Mit oder ohne,

die eigene Zone.


Eine große Auswahl.

Immer diese Qual.

Oft ist sie zugegen,

manchmal nicht zum genesen.


Wichtig, der Zug,

erhöht den Blutdruck.

Dieses beschleichende Wohlgefühl,

bis zum letzten Molekül.


Durchströmte Gelassenheit,

macht sich im Körper breit.


Vielleicht geflunkert?


Jedoch war man ausgehungert.


Satt nun ist.

Das Verlangen einen auffrisst.


Mehr ist nicht schwer,

so fühlt man sich weniger leer.

Schneller greift man zu,

schlimmer wird die Unruh.


Bald umfasst einen die Kette,

hartnäckig, wie eine Klette.

Mit Widerhaken gespickt,

den Widerstand fast bricht.


Ist er gebrochen,

wird die Hülle erstochen.

Jedoch bleibt ein Funke,

dann ist dies,

die Gunst der Stunde.

Hart wäre der Kampf,

ein Sieg ohne Dampf.




Todesschwadron

Bösartige Körperzellen,

nehmen gesunde als Haltestellen.


In Sonderfällen,

kann man sie etwas abbestellen.


Jedoch meistens verbleiben,

sie als Verbindungsstellen.


Teilen sich in Superschnellen

vergünstigten Wellen.


Diese parasitieren Gesellen,

prellen einen um die Gesundung.


Es gibt keine Stundung,

ihrer bösen Art,

nehmen sie ihr Domizil,

à la carte.


Die entstehenden Geschwülste,

sind nur eine Hülse,

denn im inneren,

werden sie gesundes entfernen

und fast entkernen.


Sind sie satt gefressen,

platzen sie,

verteilen sich wie besessen.


Diese neuen Gebiete,

fordern weitere Defizite.


So verstreuen sie ihren Samen,

um mehr zu vereinnahmen.


Allerdings nicht zum Wohl,

sondern,

als schleichende Todesschwadron.




Der Antrieb

Spät habe ich gezündet,

was wohl einige,

mit mir verbindet.


Die Bühne,

sich anfangs,

fremd anfühlte.


Angst und Lampenfieber,

durchdrang meine Glieder.


Jedoch mich nicht schreckte,

sondern eher,

eine Art Befreiung entdeckte.


Erst im Doppelpack.


Es kam zum Krach,

leider auch zum Bruch.

Somit ein neuer Versuch.


Nun Solo auf den Brettern,

versuchte ich meine Art zu schmettern.


Die Kunst, meiner Lyrik.

Man erhörte mich.


Viele Worte flogen durch den Raum.

Für das Publikum,

ein Albtraum.


Kein nachklingen, lies ich zu.


Der Antrieb,

meine innere Unruh.


Jeder sollte wissen,

was ich las,

aber leider den Spaß vergaß.


So lernte ich neue Wege,

die ich noch immer gehe.




Veröffentlicht von kklkunstkulturliteratur

Redakteur von #kkl Kunst-Kultur-Literatur Magazin, Autor, Trainer und Coach im Bereich Bewusstseinserweiterung, glücklicher Papa und Ehemann.

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