Aus der Redaktion

Aus „Es kommt die Zeit“ schauen wir oder gleiten schon in „dazwischen“. „Dazwischen“ – ein neues Ausschreibungsthema, welches Alles oder Nichts bedeuten kann.

Vielleicht beantwortet eine Einsendung, was wohl zwischen unseren Gedanken passiert, in diesem Nichts, in dieser meist kurzen Stille.

Oder was in den riesigen „Räumen“ zwischen den Planeten, den Sternen und schwarzen Löchern geschieht.

Vielleicht auch zwischen den Quarks, den kleinsten Teilchen der Atome. Alles im Verhältnis zum Rest, riesiges Nichts.

„Ich weiß das ich nichts weiß“ so Sokrates. Der damals wohl schon diese Art der Unendlichkeit verstand.

Wir wissen also, dass wir „nichts wissen“ – eine Aussage, die ich schon immer spannend fand.

Wahrscheinlich geht es genau um dieses Nichts im Leben. Deswegen kommen wir auf diese Welt, der Sinn und Zweck unserer Existenz.

Daher haben Einige damals die Höhle verlassen, die sogenannte Sicherheit hinter sich gelassen und sich auf die Suche nach dem Nichts gemacht. Die Neugierde war stärker als die Angst.

Wären heute alle Menschen mit dieser Geisteshaltung unterwegs, würden Angstmotivierende Nachrichten und Propaganda auch genau in dieses Nichts verpuffen und viele ließen sich davon weder triggern noch leiten, noch beeindrucken. Die Angst hätte weniger Macht über uns und wir würden unsere Selbstverantwortung wiedererkennen, und ins eigenständige Denken übergehen.

Oder wir finden im „Dazwischen“ die Kante der Medaille. Die Mitte der Polarität. Die Einheit, die die Dualität zusammenführt, dass „Sowohl als auch“, den Untergang der Bewertung, den Tod der Beurteilung, das Ende aller „Zwei-fel“.

Vom Bedingen zur Bedingungslosigkeit.

Die Frage ist: möchte oder kann unser Verstand dieses Nichts sehen, erfassen und vor allem erfahren?

Wir sind sehr gespannt was ihr, liebe Künstlerinnen und Künstler, liebe Autorinnen und Autoren wieder bildlich und via Wort erschaffen werdet.

Einen riesigen Dank an euch, für eure vielen wunderbaren Einsendungen im Jahre 2021.

Und natürlich einen riesigen Dank von dieser Stelle aus auch an alle Leserinnen und Leser unseres Magazins, sowie an unseren Förderinnen und Förderer, ohne die es dieses Magazin und den Kanal nicht gäbe.

Wie auch Du unser Veröffentlichungsmöglichkeit, Magazin und Kanal fördern und unterstützen kannst findest Du hier.

Weiterhin unterstützen wir Kunst- und Literaturschaffende in herausfordernden Zeiten und Gegebenheiten, sowie #kunstfürfreiheit, #kunstfürfrieden und #walderhalt.

Die Freiheit und Selbstverantwortung beginnen im Herzen und im Kopf und führen dann ins Handeln.

Jetzt nehmen wir alle hoffnungsvoll mit ins Jahr 2022 und wünschen euch alles erdenklich Gute und eine wunderbare Zeit!

In diesem Sinne

Eure

Martina Faber und Jens Faber-Neuling

Redaktion #kkl Kunst-Kultur-Literatur Magazin

Veröffentlicht von kklkunstkulturliteratur

Redakteur von #kkl Kunst-Kultur-Literatur Magazin, Autor, Trainer und Coach im Bereich Bewusstseinserweiterung, glücklicher Papa und Ehemann.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: