Der Schrank

Kerstin Han für #kkl13 „Über den Tellerrand“




Der Schrank

Da ist ein Fleck, war das Erste, was die namenlose Person dachte. Ein komischer, un-grauer Fleck, der da dreist am grauen Vorhang prangte. War er gestern schon dagewesen?  Aber wie sollte er dorthin gekommen sein? Noch etwas schlaftrunken schwang sich die namenlose Person aus dem Bett, schlurfte zum Fenster und begutachtete unschlüssig das Übel, das bei näherer Betrachtung wie eine kleine Blume aussah. Dann beschloss sie, dass es noch zu früh war, um sich den Kopf darüber zu zerbrechen. Noch ein wenig bedröppelt schlurfte sie ins Bad und danach in die Küche, vorbei am hellgrau-gemusterten Sofa direkt zur Kaffeemaschine.

Die namenlose Person wohnte in einer namenlosen Stadt in einem namenlosen Land, das überall auf der Welt sein könnte. Und wie alle anderen namenlosen Personen in allen anderen namenlosen Städten schlüpfte sie nach dem nur mäßig belebenden Kaffee in ein rauchgraues Arbeitsoutfit und machte sich auf den Weg zur Arbeit. Die grauen Straßen waren bereits verstopft von vornehmlich weißen oder schwarzen Autos, deren Fahrer trotz des allmorgendlichen Ärgers nichts von anderen Verkehrsmitteln wissen wollten.

Die namenlose Person kam jedoch schließlich am Ziel an und stellte ihre bereits zweite Kaffeetasse auf den hellgrauen Schreibtisch mit dem silbergrauen Monitor, den sie mit leidenschaftsloser Geschäftigkeit einschaltete. Die nächsten acht Stunden verbrachte sie mit Arbeit, bis sie sich endlich aus dem anthrazitgrauen Schreibtischstuhl erhob und sich auf den Heimweg machte.

Eine Weile sah sie noch fern, was man abends eben tat, wenn man nicht im Netz surfte. Als sie schließlich aber auch beim besten Willen nichts mehr zu zappen oder surfen hatte, begab sich die namenlose Person zu Bett, kuschelte sich in ihre freundlich hellgrau-gestreifte Bettwäsche und schlummerte ein.

Sie erwachte, weil sie sich plötzlich und völlig unerwartet vor einer Tür wiederfand. Es war eine granitgraue Tür in einem weißen Hausflur, ganz wie ihre eigene Wohnungstür, nur dass diese Tür zusätzlich noch mit drei grotesk mittelalterlich aussehenden Vorhängeschlössern aus Eisen ausgestattet war, die an drei quer über die Tür verlaufenden schmiedeeisernen Riegeln hingen. Die namenlose Person starrte das Ganze eine Weile perplex an und tat dann das einzig Logische, was man tun konnte, wenn man vor einer verschlossenen Tür stand: Sie klopfte an.

„Komm rein!“, ertönte es prompt von innen. „Gerne“, antwortete die namenlose Person. „Aber hier sind drei Vorhängeschlösser.“ „Der Schlüssel ist unter der Fußmatte!“, gab die Stimme ungeduldig zurück. Die namenlose Person hob also ein Eckchen der Fußmatte an, fand tatsächlich einen verrosteten, großen Schlüssel und machte sich an die Arbeit. Als sie das dritte Schloss erfolgreich entfernt hatte und den Riegel zurückschob, öffnete die Tür sich mit einem sanften Klick und der Bewohner des Apartments kam zum Vorschein.

Die namenlose Person schaute noch perplexer als zuvor. „Wer bist denn du?“, fragte sie, sich der Ironie der Frage dabei vollends bewusst. Ihr Gegenüber warf ihr einen verärgerten Blick zu. „Wie, wer ich bin? Du, natürlich! Wer sonst! Na nun komm endlich rein!“ Verdattert betrat die namenlose Person die Wohnung.

Drinnen sah es genauso aus, wie die namenlose Person ihre Wohnung kannte: Rechts die Küche mit der Kaffeemaschine, links das Schlafzimmer. Sie folgte ihrem Doppelgänger durch ins Wohnzimmer und hier gab es einen Unterschied. Denn in der Mitte des Zimmers, mitten auf dem wollgrauen Kurzhaarteppich, stand ein riesiger Schrank. Es war ein wuchtiges Ding aus dunklem Massivholz – Eiche? Doppeltüren, zwei Mal so hoch wie breit, schon etwas wurmstichig, aber unverhohlen solide. Das Möbelstück wirkte grotesk deplaziert, nicht nur, weil sein Standort mitten im Raum für Schränke etwas untypisch war, sondern auch, weil er so überhaupt nicht zum Rest der Einrichtung passen wollte. Dennoch hatte die namenlose Person irgendwie das Gefühl, dass dieses hölzerne Ungetüm ihr nicht ganz fremd war.

„Warum steht hier ein Schrank?“, fragte sie das Ich.

„Der stand da schon immer“, entgegnete dieses. „Und er ist auch der Grund, warum du hier bist. Mach mal auf.“

Gehorsam packte die namenlose Person den schweren Holzknauf und zog die Doppeltür auseinander. Im Schrank hing quer eine Kleiderstange und an dieser baumelte ein einziger, einsamer Kleiderbügel, der eine seltsame Kombination in Grau trug, mit einer unbequem aussehenden Eisenkette als Accessoire. Die namenlose Person stutzte.

„Nanu“, meinte sie. „Da ist ja fast gar nichts drin. Warum brauchst du für ein einziges Kleidungsstück so einen großen Schrank?“

„Warum? Das fragst du mich allen Ernstes?“, ereiferte sich das Ich und lief vor Zorn ein bisschen rot an, was jedoch unfreiwillig komisch wirkte. „Dieser Schrank war mal voll! Aber du hast alles weggeschmissen! Ich bin stinksauer! Sieh nur“, das Ich breitete die Hände aus und wies an sich herunter, „Seit Jahren lässt du mich nur diesen grauen, langweiligen Fetzen anziehen und dazu auch noch diese blöde Eisenkette um den Hals!“

Die namenlose Person starrte es baff an. Tatsächlich trug das Ich ein unförmiges graues Ding, das dem Outfit im Schrank zu ähneln schien, und eine schwere Kette. „Ja, schön ist das nicht“, gab die namenlose Person kopfschüttelnd zu. „Aber was habe ich damit zu tun? Zieh dir doch einfach was Anderes an!“

„Etwas Anderes?“, fauchte das Ich und die roten Wangen färbten sich noch einen Ton dunkler in einen hübschen Kirschton. „Und wie, bitteschön, soll ich das machen, wenn du alle anderen Sachen aus dem Schrank schmeißt?“

„Ich? Tu ich doch gar nicht!“,  ereiferte sich die namenlose Person und lief nun ihrerseits ein wenig rot an. „Ich hab überhaupt nichts weggeschmissen! Daran würde ich mich doch erinnern!“

„Pah!“, machte das Ich und untermalte seinen Standpunkt mit einer verächtlichen Handbewegung, „Wohl hast du! Als du ein Kind warst, da war dieser Schrank eine richtige Schatzkiste. Kleider in allen Farben und Formen hingen darin: Ich trug heute grün wie ein Dinosaurier, morgen Silber mit lila Streifen als Astronaut, und am nächsten Tag bunt mit schweren Stiefeln, wenn ich auf einer Abenteuerinsel als Pirat unterwegs war. Als Kind, da hatte deine Persönlichkeit noch tausend und viel mehr Facetten. Aber als du älter wurdest, hast du Stück für Stück immer mehr Seiten deiner Selbst weggeworfen und mir immer weniger Kleidungsstücke im Schrank gelassen. Und jetzt…habe ich nur die Wahl zwischen hellgrau oder dunkelgrau mit Kette! Und ich sag’s dir ein für alle Mal: Mir reicht’s!“

Wütend stampfte das Ich mit dem Fuß auf, dass die Kette am Hals rasselte. Die namenlose Person war sprachlos. Verdattert schüttelte sie den Kopf. „Das…das hab ich nicht gewusst“, war schließlich alles, was ihr einfiel. Denn was konnte man zu solchen Vorwürfen auch schon anderes sagen.

Das Ich kniff skeptisch die Augen zusammen, packte die namenlose Person an den Schultern, drehte sie um und schubste sie unsanft Richtung Tür. „Also, sieh zu, dass du endlich etwas tust!“, hörte die namenlose Person noch, dann fiel die Tür hinter ihr ins Schloss. Und im nächsten Moment starrte sie an die Zimmerdecke und fand sich vom Klingeln des Weckers aufgeschreckt in ihrem Bett wieder.

Einige Minuten lang saß die namenlose Person einfach da. Dann schwang sie sich aus dem Bett und ging ins Wohnzimmer. Kein Schrank, und auch kein wütender Doppelgänger. Also nur ein Traum? Trotzdem ging der namenlosen Person auch beim Zähneputzen und auch auf dem Weg ins Büro und den ganzen Tag in der Arbeit der seltsame Dialog nicht aus dem Kopf. Sie nahm ihre Umgebung plötzlich wie zum ersten Mal in Augenschein und war überrascht, wieviel Grau sie um sich herum entdeckte: Anthrazitgrau, Silbergrau, Staubgrau, Dunstgrau, Mausgrau, Steingrau…schon interessant, so viele Nuancen einer Farbe; aber letztendlich war eben alles grau. Die namenlose Person dachte darüber nach, warum ihr das nie aufgefallen war und wann eigentlich aus der bunten Welt diese graue geworden war. Denn früher war die Welt bunt gewesen, daran erinnerte sie sich genau. Es war, wie das Ich gesagt hatte: Irgendwie waren mit den Jahren die Farben und mit ihnen die Vielseitigkeit des Lebens abhandengekommen. Unbewusst hatte die namenlose Person unzählige Träume einen nach dem anderen zu Grabe getragen.

Was waren das eigentlich für Träume gewesen? Sie versuchte, sich zu erinnern. Ein Bild tauchte in ihrem Kopf auf, von vielen bunten Kieselsteinen. Stimmt, als Kind hatte die namenlose Person leidenschaftlich gerne Kieselsteine gesammelt und sie mit bunten Farben bemalt; zu Tieren, Fabelwesen oder anderen hübschen Dingen waren sie geworden. Und damals war sie entschlossen gewesen, später einmal auf einer grünen Insel zu leben. Die namenlose Person musste lächeln. Wie unrealistisch diese Träumereien waren, hatte sie damals noch nicht gewusst. Denn schließlich musste jeder zur Vernunft kommen, einen ordentlichen Job finden und ein ordentliches Leben führen. Ob das viele Grau wohl ein Zeichen dafür war, dass sie in diesem ordentlichen Leben angekommen war? Und: Wollte sie das überhaupt?

Die nächsten Tage grübelte die namenlose Person vor sich hin. Sie schlief schlecht und das viele Grau schien ihr immer mehr in den Augen zu brennen. Wie von selbst lenkten sich ihre Schritte auf dem Nachhauseweg zum Reisebüro, in dessen Schaufenster das Foto einer sattgrünen Insel hing. Ein paar Tage später saß die namenlose Person an einem über und über mit Kieseln bedeckten Strand, vor sich das Meer und hinter sich das üppige Dickicht eines Waldes. Erstaunt sah sie sich um, denn war das nicht genau die Landschaft, die sie sich als Kind immer ausgemalt hatte?

Sie setzte sich auf den Boden, packte den mitgebrachten Malkasten aus und nahm zögerlich einen Kiesel in die Hand. War es nicht lächerlich, was sie da tat? Die Kindheit war schon lange vorbei und alle anderen waren schließlich auch groß und vernünftig geworden. Andererseits war sie nun einmal hier und außerdem war kein Mensch da, der darüber hätte lachen können. So tauchte die namenlose Person den Pinsel in die Farbe und bedeckte den Kiesel mit einem kräftigen Grasfroschgrün. Sie setzte den Kieselfrosch auf den Boden und betrachtete das leuchtend grüne Amphib, zu dem der graue Stein geworden war. Als sie aufblickte, stach der namenlosen Person plötzlich das Marineblau des Ozeans regelrecht in die Augen. Am Horizont ging es über in ein sanftes Himmelblau und in diesem prangten Wölkchen in Watteweiß mit nebelblauen Schatten. Gab es denn hier auf einmal gar kein Grau mehr? Die namenlose Person drehte sich um. Das Dickicht des Waldes quoll über von grünen Farbnuancen, und am Rand stand eine große Staude mit lauter orangeroten Blütchen, die von sonnenblumengelben Bienen umschwärmt wurden. Selbst die grauen Kiesel des Strandes waren nicht mehr nur grau, sondern bei genauem Hinsehen durchzogen von braunen, grünblauen oder zartrosa Streifen. Viele der größeren Steine waren bedeckt mit rostroten oder ockerfarbenen Flechten.  

Ein Geräusch ließ die namenlose Person herumfahren und sie entdeckte verdutzt, dass der grüne Kieselfrosch nicht mehr auf dem Boden saß. Stattdessen lag er in der Hand eines Kindes, nicht älter als drei Jahre, das das grasgrüne Ding fasziniert beäugte. Es rief etwas, das die namenlose Person nicht verstand, und sogleich kamen noch mehr Kinder gelaufen, um den Frosch zu bewundern. Die namenlose Person nahm einen zweiten Kiesel in die Hand und zeigte auf den Malkasten. Dann tauchte sie erneut den Pinsel ein, und sogleich saß ein kirschroter Marienkäfer mit großen Punkten neben dem grasgrünen Kieselfrosch. Die Kinder klatschten begeistert in die Hände und drängten sich um den Malkasten. Zum Glück hatte die namenlose Person mehrere Pinsel dabei. Es dauerte nicht lange und am Strand war eine große, bunte Kieselstadt gewachsen, bewohnt von allerlei bunten Tieren.

„Sie machen das wirklich toll“, sagte eine Stimme hinter der namenlosen Person und als sie sich umdrehte, entdeckte sie eine Frau, die wohl die Kindergärtnerin sein musste. „Wissen Sie, so jemanden wie Sie bräuchten wir; es gibt leider viel zu wenig Menschen, die kreativ mit Kindern umgehen können. Haben Sie Lust? Ich stelle Sie ein.“

Die Frau sprach mit Akzent, aber die namenlose Person konnte sie verstehen. „Das klingt toll“, antwortete sie. „Aber ich habe überhaupt keine pädagogische Ausbildung.“

Die Frau lächelte verschmitzt. „Keine Sorge, das ist den Kindern egal.“

 „Ich habe Zuhause schon einen Job.“

„Kein Job ist unkündbar.“

„Ich spreche Ihre Landessprache nicht.“

„Machen Sie einen Sprachkurs.“

Einen Monat später stand die namenlose Person erneut vor der Tür mit den drei Vorhängeschlössern. Sie zog den Schlüssel unter der Fußmatte hervor, klopfte kurz an und trat ein. Das Ich machte große Augen. „Was machst du denn hier? Und was ist das?“, fragte es und zeigte auf das voluminöse, in regenbogenbunt gestreiftes Packpapier gewickelte Bündel, das die namenlose Person in Händen hielt.

„Ich wollte dir das hier vorbeibringen“, antwortete die namenlose Person und drückte dem Ich das Paket in die Arme. Sie gingen ins Wohnzimmer und das Ich zog vorsichtig an der quietschgelben Schleife, die das Packpapier zusammenhielt. Mit einem sanften Rascheln fiel das Papier auseinander und das Gesicht des Ichs leuchtete auf.

„Ist das etwa…“, hauchte es entzückt.

„Ja“, grinste die namenlose Person. „Für den Schrank. Damit er nicht mehr so leer ist.“

Gemeinsam packten sie den Inhalt des Pakets aus. Da gab es Kleidungsstücke in Schmetterlingslila, Kupferrot, Melonenorange, Lindgrün, bis hin zu Nachtblau und Olivenschwarz. Es gab einfarbige und gemusterte Stücke, mit und ohne Fransen, mit großen, kleinen oder gar keinen Knöpfen.

„Und was ist das?“, fragte das Ich und hielt eine gewagte Kombination in Gelb und Fuchsia mit blauen Punkten hoch.

„Das weiß ich auch noch nicht“, antwortete die namenlose Person. „Aber wenn du willst, können wir es ausprobieren und herausfinden.“

Das Ich strahlte. „Und nie wieder Grau?“, fragte es hoffnungsvoll.

„Na ja, manchmal vielleicht schon. Grau ist schließlich auch eine Farbe“, gab die namenlose Person zurück. „Aber es wird nie mehr die Einzige sein.“

Sie hatten das letzte Kleidungsstück in den Schrank gehängt und blickten zufrieden auf ihr Werk. Der Schrank war wieder rappelvoll und bunt.

„Danke“, hauchte das Ich ergriffen und wischte sich ein Tränchen aus dem Augenwinkel.

„Keine Ursache“, sagte die namenlose Person und drückte dem Ich ebenso ergriffen die Hand. Sie hatte die Farben in ihrer Welt wiedergefunden. Am nächsten Tag packte sie ihre Koffer.




Kerstin Han

Geburtsjahr:      1985 in Burghausen, Bayern, Deutschland; seit 2017 wohnhaft in Xi’an, China

Studium:            2009 Abschluss als Diplom-Biologin an der LMU München

                          2011 Abschluss als Fachjournalistin der Freien Journalistenschule Berlin

                          2021: „Grünes Diplom“ des Goethe Instituts

Seit 2020: Master-Studium per Fernlehrgang an der University of South Wales im Fach „Buddhist Studies“

Beruf: Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache in Xi’an, China; Übersetzerin Chinesisch – Deutsch.

Bisherige Veröffentlichungen: bis 2016 feste freie Autorin für Magazin „Rodentia – Nager & Co.“, mit eigener Kolumne über einheimische Wildtiere und zahlreichen weiteren Beiträgen. Seit 2021 freie Autorin für das Magazin „Yi“ des Goethe-Instituts Peking.

Gespräch mit #kkl HIER.





Über #kkl HIER

Veröffentlicht von kklkunstkulturliteratur

Redakteur von #kkl Kunst-Kultur-Literatur Magazin, Autor, Trainer und Coach im Bereich Bewusstseinserweiterung, glücklicher Papa und Ehemann.

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