Ingrid Baumgart-Fütterer für #kkl30 „Macht & Ohnmacht“
Seelischer Durchbruch
Angst versperrt den Zugang zu ihrem Herzen
sperrt Traurigkeit ein und Lebendigkeit aus,
sie ist Opfer ihrer seelischen Schmerzen,
traut sich aus ihrem „Schneckenhaus“ nicht heraus.
In Habachtstellung sie angespannt verharrt,
schnell ist sie enttäuscht, fühlt sich seelisch verletzt
ihre Innenwelt langsam zu Eis erstarrt,
von innren Dämonen fühlt sie sich gehetzt.
Starr vor Angst kommt sie aus sich selbst nicht heraus,
hält andere auf Abstand, wirkt verschlossen,
die Nähe zu Mitmenschen ist ihr ein Graus
sie bläst Trübsal, schürt die Angst unverdrossen.
Erst als sie die Liebe zu sich selbst sanft spürt
überwindet sie die Angst, öffnet ihr Herz,
ihr Weg schrittweise ins Leben zurückführt
und bald ebbt ab ihr seelischer Dauerschmerz.
Mit Vertrauen in ihre innere Kraft
wagt sie nun ihr wahres Wesen zu zeigen,
was zuvor schwer fiel, sie mit Leichtigkeit schafft
sie freut sich am Leben, Dämonen schweigen.
2.
Selbstakzeptanz
So wie es kommt, nimmt er das Leben,
will nach Erfolg nicht länger streben
seit er – erfahren und lebenssatt –
seinen Zenit überschritten hat.
Er will sich auf sich selbst besinnen
und im Alter damit beginnen
bei den ungeliebten Anteilen
seiner Person, sanft zu verweilen.
Selbstakzeptanz ist jetzt angesagt,
Ehrlichkeit zu sich selbst wird gewagt,
zum „Seelenwachstum“ ist er bereit
angesichts begrenzter Lebenszeit.
3.
“Baumeister“ des eigenen Schicksals
Das Portal
zu seiner Gefühlswelt
war verbarrikadiert
mit einer Mauer
aus diffusen Ängsten.
Abgrundtiefe Leere
füllte seine Seele aus
und ließ ihn zweifeln
am Sinn seines Daseins.
In dunkelster Stunde
öffnete sich auf
wundersame Weise
sein versteinertes Herz
für die Liebe zum Leben.
Herz – und Hirnenergien
traten miteinander
in harmonische Resonanz-
er begann mit dem
Abbau seiner Gefühlsmauer
und öffnete sich für
den Heilraum seiner Seele.
4.
Bahnbrechende Entwicklung
Ein harmonisches
Zusammenspiel
von Körper, Seele, Geist
fördert lebensbejahende
Gedanken und ein
„erweitertes“ Selbstbild,
das dem wahren Selbst
eher entspricht.
Spiritualität und Humor
sorgen dafür, dass das Herz
sich öffnet und empfänglich wird
für göttliche (Heil-) Energien.
Da bleibt es nicht aus,
dass Selbstheilungskräfte
angekurbelt werden und
Lebensfreude sich Bahn bricht.
5.
Innerer Frieden
Solange Verstand und Gefühl miteinander
im Widerstreit liegen – sozusagen der Kopf
etwas anderes sagt, als das Herz empfindet,
reden beide aneinander vorbei und jeder
fühlt sich vom anderen weder beachtet
noch ernst genommen.
Daher sollten sich „beide“ auf der Ebene einer
respektvollen Wertschätzung begegnen
und einander helfen, die Wogen des inneren Chaos zu glätten.
Nach einer Beilegung des kräftezehrenden Konflikts
könnten „beide“ aus der nachfolgenden Ruhe heraus
tiefgründige Einsichten gewinnen,
die zur Stabilisierung des inneren Friedens beitragen.
6.
Befreit aufatmen
Vertreibe das Gespenst
der einengenden Angst
aus deiner Brust
mit liebevoller
Achtsamkeit
und wohlwollender
Ehrlichgkeit
dir selbst gegenüber.
Atme auf
und spüre hinein
in die wohltuende Weite
deiner wiedergewonnenen
Freiheit
und traue dich,
diese für dich sinnvoll
zu nutzen,
ohne befürchten zu müssen,
dich darin (wieder)
zu verlieren.
7.
Das Himmelreich in dir
Vertraue dich
dem Augenblick an,
sei einfach nur du selbst
und spüre, wie sich in dir
dein Himmelreich öffnet,
wo dir auf Schritt und Tritt
Liebe und Frieden begegnet
und du in dem Zentrum
deines Seins alles vorfindest,
was dein Herz wirklich begehrt
8.
„Wie im Innen so im Außen
– im (Gefühls-) Chaos versumpft –
– Fiktive Person –
Immer mehr Gerümpel sich anfüllt,
das Haus ist schon total zugemüllt
überall Chaos, Gestank und Dreck,
Ratten, Mäuse rennen entsetzt weg.
Die Verwahrlosung in seinem Haus
signalisiert, so sieht,s in ihm aus,
seine Seele zerbrach in Stücke,
als ihr Tod hinterließ ne Lücke,
aus der Schmerz der Trauer hervorquoll,
vermischt mit Existenzangst und Groll.
Zerbrochene Seelenanteile
sind „unaufgeräumt“, treiben Keile
in sein wundes Herz, das sich verkrampft,
die Wucht der Verzweiflung es „zerstampft“.
Seit er vereinsamt im Leben steht,
es bei ihm drunter und drüber geht,
allmählich er im Chaos versinkt,
keine Selbstliebe an sein Herz dringt,
bis Stück für Stück er sich selbst verliert,
der Tod tritt ein – die Seele erfriert.
Anmerkung: „Wie im Innen so im Außen gilt als Hermetisches Gesetz der Entsprechung (Spiegelgesetz)
9.
Befreiung aus dem Würgegriff der Angst
Die Angst
sitzt ihm im Nacken
schnürt ihm Hals und Kehle zu
engt seine Brust ein
nimmt ihm die Luft zum Atmen
bringt sein Herz aus dem Takt
schlägt ihm auf den Magen
verkrampft seine Gedärme
zerfrisst seine Seele
drückt ihm aufs Gemüt
lähmt seinen Verstand
raubt ihm die Sinne
blockiert seine Lebensfreude
lässt ihn an sich selbst verzweifeln.
– löscht sein Leben beinahe aus –
Mittlerweile stellt er sich seiner Angst
hinterfragt ihren Sinn und Zweck
ergründet die Ursache seiner Angst
lässt sich nicht länger von ihr knechten
bietet seiner Angst die Stirn
geht durch seine Angst hindurch
lenkt ihre Energie um in Kräfte,
die ihn bei der Bewältigung von
Herausforderungen unterstützen,
ihn vor „realen“ Gefahren warnen, bewahren
und ihn in Stresssituationen
besonnen und reflektiert handeln lassen.
– Das Leben nimmt er „in Angriff“ trotz seiner Angst –
10.
Die Macht der Liebe
Liebe heilt unsere tiefsten Wunden,
tröstet, steht uns bei in dunklen Stunden,
sind wir verzweifelt und innerlich leer
rettet Liebe uns aus dem Tränenmeer.
Liebe gibt unserem Inneren Halt,
verleiht der schöpferischen Macht Gestalt
lässt uns seelisch reifen und gedeihen,
hilft uns, sich von Ängsten zu befreien.
Liebe entzündet in uns Sternenlicht,
streichelt die Seele bis das Auge bricht,
begleitet uns in himmlische Sphären
befreit, wenn wir uns selbst neu „gebären“.
11.
Die Macht der Stille
Ich tauche ein in mein Sein,
fühl mich mit mir nicht allein,
sondern verbunden mit mir
– meiner göttlichen Natur –
frei von jeglichem Aufruhr
wird,s in meinem Herzen still,
vielleicht weil Gott es so will
und
erfahre eine heilsame Stille,
in der Körper, Seele, Geist
zur friedvollen Einheit gelangen,
in deren Zentrum
der göttliche Funke
selbst die tiefste Finsternis
tröstend erhellt.
12.
Poesietherapie
Im Überschwang der Gefühle
dreht sich die Gedankenmühle
man trägt sein Herz auf der Zunge,
setzt an zum Gedankensprunge,
der auf dem Schreibpapier landet,
das nächste Gefühl aufbrandet
bricht sich in starken Worten Bahn –
intuitiv, beherzt und spontan
kehrt man Inneres nach außen,
bis Belastendes ist draußen –
steht es in Versform auf dem Blatt,
fühlt man sich weit weniger matt,
der Schreibfluss Gefühle hochschwemmt,
einen von Belastungen trennt,
gereinigt sind Seele und Geist,
das „Karussell“ nicht länger kreist.
13.
Seelische Krise gemeistert
Erblindet für die Schönheit der Welt,
er von seinem Leben nicht viel hält,
zieht sich zurück, hüllt sich in Schweigen
Kummer und Sorgen ihn umtreiben,
mit sich selbst kommt er längst nicht mehr klar,
bringt sich durch sein Handeln in Gefahr,
verfällt dem Alkohol nach und nach
und leidet zugleich unter der Schmach –
unerträglich wird sein seelisch Leid
und bis zum Selbstmord ist es nicht weit.
Nach erfolgreicher Psychotherapie
Bunt gefärbt ist seine Innenwelt,
von seinem Leben er sehr viel hält
Kummer, Sorgen bringt er zum Schweigen,
Selbstachtung macht er sich zu eigen,
mit sich selbst kommt er inzwischen klar,
die Selbstgespräche sind wunderbar,
seine Seele erstarkt nach und nach,
er handelt überlegt und gemach –
Liebesstimmung macht sich in ihm breit
und bis zur Hochzeit ist es nicht weit.
Ingrid Baumgart-Fütterer, Autorin
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