Gabriele Hahm für #kkl31 „Orientierung“
Demenz
Erinnerungsschnipsel – was ist real?
Erlebtes? Geträumtes? Ist alles egal?
Wie im Nebel sickert das Leben dahin,
Lichtreflexe, Worte – Fragmente ohne Sinn.
Bilderroulette – auf unsteter Bahn
streift der Blick das Jetzt, kommt nie dort an.
Veränderung stiftet wirre Gedanken,
jeder Schritt ohne Halt – unsicheres Wanken.
Eine Stimme im Kopf fleht loszulassen,
Verstand sucht den Moment zu erfassen,
verirrt im Labyrinth der Vergangenheit,
hilflos pendelnd zwischen Traum und Wirklichkeit.
War es heute, gestern, vor Jahren schon?
Teile des Puzzles trug die Zeit davon.
Stilvoller Stolz kehrt nie mehr zurück,
versonnenes Lächeln – trügerisches Glück?
Ist das nur noch Sein oder immer noch Leben?
Sei ihm Würde, bis zuletzt, gegeben!
Mein Name ist Gabriele Hahm. Ich wurde 1965 in Karl-Marx-Stadt, dem heutigen Chemnitz, geboren und bin dort mit drei Geschwistern aufgewachsen. Nach der Schulzeit und dem Abitur absolvierte ich ein Direktstudium der Ökonomie in Zwickau/Sachsen. Während dieser Zeit gründete ich eine Familie und lebe seit 1987 in der Nähe von Berlin.
Gedichte schreibe ich als bevorzugte Ausdrucksform und als Hobby. Ab 2014 beteiligte ich mich gelegentlich an Lyrik-Wettbewerben und Ausschreibungen, z. Bsp. Frankfurter Bibliothek der Brentano-Gesellschaft u. Bibliothek deutschsprachiger Gedichte der Realis Verlags-GmbH.
2017 erschien beim Ihleo Verlag mein erster Gedichtband „Verse die durchs Leben tragen“. Zurzeit arbeite ich an einem zweiten eigenen Gedichtband.
Beruflich bin ich im Familienbetrieb in der Kfz-Branche tätig.
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