Ingrid Baumgart-Fütterer für #kkl31 „Orientierung“
Seelische Heimat
Verspüren wir im Herzen
die universelle Liebe,
die in unserer Seele
fest verwurzelt ist,
dann fühlen wir uns
in uns selbst beheimatet,
komme, was da wolle.
Wir fühlen uns geborgen
in unserem Seelengrund,
der Quelle der Liebe,
die nie versiegen wird
und aus der wir Kraft
und Hoffnung schöpfen,
komme, was da wolle.
„Mehr Schein als Sein“
– oder lieber „Mehr Sein als Schein“ –
– Fiktion –
Ein Gernegroß und Möchtegern
möcht heller funkeln als ein Stern,
er spielt sich auf, gibt Stärke vor,
schießt sich damit ein Eigentor.
Seine Fassade schnell zerbricht
– dahinter scheint ein „kleines Licht“ –
was er vorgab, war alles Schein,
er stellt sich damit selbst ein Bein.
Man kann ihm Folgendes raten:
„Öffne dein Herz, gib auf den falschen Schein,
lasse in dein Inneres die Sonne herein,
die das Eis deiner Seele zum Schmelzen bringt,
sodass dich zu lieben, dir besser gelingt.“
„Parallelwelten“
Die unzähligen
Menschenbilder
in den Köpfen
der Lebewesen
aller Nationen
generieren
„Parallelwelten“
inmitten der Realität.
Der Übergang ist fließend
und dies beeinflusst
auf subtile Art und Weise
unser aller Leben
mehr als wir
wahrhaben wollen.
Wo bist du zurzeit „beheimatet“?
Abgestumpfte Gefühle
Könnt ich Gefühle abstellen,
mich aufs „Gefühlspodest“ stellen,
würd mich gar nichts mehr berühren,
ich würde kaum etwas spüren,
stets über den Dingen stehen
mit glasklarem Verstand sehen,
ohne Angst durchs Leben gehen,
mir selbst nicht im Wege stehen,
doch mein Herz würde erkalten,
keine Herzlichkeit entfalten,
ich wär wie lebendig begraben,
was nützen mir Geistesgaben
in nem Leben auf Sparflamme,
das ich dann vielleicht verdamme?
Ausdrucksstark
– Tanka –
Auf vergilbtem Blatt
tränenverschmierte Tinte,
dazwischen Worte,
die nichts eingebüßt haben
an einstiger Ausdruckskraft
„Wie im Innen so im Außen
– im (Gefühls-) Chaos versumpft –
– Fiktive Person –
Immer mehr Gerümpel sich anfüllt,
das Haus ist schon total zugemüllt
überall Chaos, Gestank und Dreck,
Ratten, Mäuse rennen entsetzt weg.
Die Verwahrlosung in seinem Haus
signalisiert, so sieht,s in ihm aus,
seine Seele zerbrach in Stücke,
als ihr Tod hinterließ ne Lücke,
aus der Schmerz der Trauer hervorquoll,
vermischt mit Existenzangst und Groll.
Zerbrochene Seelenanteile
sind „unaufgeräumt“, treiben Keile
in sein wundes Herz, das sich verkrampft,
die Wucht der Verzweiflung es „zerstampft“.
Seit er vereinsamt im Leben steht,
es bei ihm drunter und drüber geht,
allmählich er im Chaos versinkt,
keine Selbstliebe an sein Herz dringt,
bis Stück für Stück er sich selbst verliert,
der Tod tritt ein – die Seele erfriert.
Hiobsbotschaft
Das Schicksal spielte ihr übel mit,
die Nachricht von seinem Unfalltod
traf sie wie ein Keulenschlag,
Drehschwindel erfasste sie,
gallenbittere Übelkeit stieg in ihr auf
eine eiskalte Faust umklammerte ihr Herz,
starr vor Schreck stockte ihr der Atem,
ihr wurde schwarz vor Augen,
dann stürzte sie hinab ins Bodenlose.
Als sie aus der Ohnmacht erwachte,
holte die Realität sie auf den Boden
der bitteren Tatsachen zurück-
ihr Leid war nicht in Worte zu fassen,
um fortan in einem Dasein ohne ihn
Fuß fassen und bestehen zu können,
musste sie ihr Leben komplett umkrempeln
und Herausforderungen bewältigen,
die teilweise ihre Kräfte überstiegen.
Mithilfe der Meditation gelang es ihr
seelische Ausgeglichenheit zu finden
und aus ihrer inneren Kraftquelle
die für sie nötige Energie zu schöpfen –
sie erstarkte aus sich selbst heraus
wie nie zuvor in ihrem Leben,
meisterte ihr schweres Schicksal
dank ihrer Seelenstärke, deren Kraft
sich auf seelische Notleidende übertrug.
(Sie folgte ihrer Bestimmung und schulte um zur Notfallseelsorgerin)
Was wir schauen,
fühlen wir im Herzen,
was wir im Herzen fühlen,
das schauen wir.
Wenn wir mit dem Herzen schauen,
öffnet sich das Tor zur Seele,
Gegensätze lösen sich auf,
die Wahrnehmung weitet sich
ins Unendliche“
In der Stille deines Herzens…
Deine spirituelle Entwicklung
vollzieht sich in der Stille
deines Herzens.
„Unerlöste Themen“
transformieren sich
im Mitgefühl deines Herzens
in Liebe, Licht und Frieden
und lassen dein Wesen
lichtvoller werden.
Der Schlüssel zur „Erlösung“
liegt in dir selbst.
Übe Vergebung
auch dir selbst gegenüber,
vertraue der göttlichen Energie,
die dich beseelt
und die dich nie verlassen wird.
Lass dich in der Stille
deines Herzens
berühren von Gott,
dem Allmächtigen
und spüre die innere Gewissheit,
dass er dich liebt.
In der Stille deines Herzens spricht Gott zu dir
„Du bist und bleibst ein Kind Gottes“
Der innere Clown
Traue dich, ein Clown zu sein,
mit Spaß erhellt er dein Sein.
In jedem von uns er steckt,
wird gern zum Leben erweckt,
somit das innere Kind,
das wir alle auch noch sind
egal, wie alt wir werden,
erst mit uns wird es sterben,
möchte bis dahin leben,
sich ganz natürlich geben.
Traue dich ein Clown zu sein,
mit ihm kommt,s Kind zum Vorschein.
Die Wahrheit
Man sollte mit der Wahrheit
nicht hintern den Berg halten,
irgendwann wird sie ohnehin ans Licht
der Öffentlichkeit drängen,
doch bis dahin ist wertvolle Zeit verstrichen,
zu einem angemessenen Handeln.
Der Mensch sollte die Wahrheit
als Herausforderung annehmen,
die es auszuhalten gilt
und daraus für sich das Beste machen.
Die Wahrheit ist die Grundlage
für die wahren Entwicklungen,
die letztlich zu unser aller Wohl
beitragen werden.
Wer die Wahrheit kennt,
steht anders in der Pflicht sich selbst
und seinen Mitgeschöpfen gegenüber,
als jemand, der vor der Wahrheit
die Augen verschließt.
Der Mensch sollte sich
der Wahrhaftigkeit verpflichtet fühlen
und mit Hilfe seines Herzens
den inneren Kompass darauf ausrichten.
Ingrid Baumgart-Fütterer, Autorin
geb. 1954
Im Ruhestand seit Oktober 2014
Veröffentlichung von zahlreichen Artikeln in Pflegefachzeitschriften und von Gedichten in diversen Anthologien.
Veröffentlichung von zahlreichen Artikeln in der Mitarbeiterzeitschrift „Medikuss“ im Rahmen meiner ca. 12 jährigen Tätigkeit als Mitautorin der „Medikuss“- Redaktion des Städtischen Klinikums Karlsruhe.
Beruflicher Lebenslauf
Seit mehr als dreißig Jahren war ich am Städtischen Klinikum Karlsruhe gGmbH als Lehrerin für Pflegeberufe tätig.
Meine berufliche Tätigkeit war von folgenden vier Hauptelementen geprägt:
1.
Ab 1980 Aufbau und Leitung des Weiterbildungslehrganges für Anästhesie – und Intensivpflege. Ab 1984 Führung dieses Kurses als Lehrerin für Pflegeberufe.
2.
Nachdem sich 1994 das Städtische Klinikum Karlsruhe entschloss, eine „Innerbetriebliche Fortbildung“ einzurichten und Stationsleitungskurse in eigener Regie zu betreiben, übernahm ich die Aufgabe, diese Kurse im Rahmen einer erweiterten Verantwortungstätigkeit zu konzipieren, und selbstverantwortlich zu leiten.
3.
Ab 2003 Aufbau und Leitung des Weiterbildungslehrganges „Pflegeexperten“.
4.
Ab 2008 Tätigkeit als Lehrerin für Pflegeberufe und Kursleitung an der Akademie für Pflegeberufe.
Einen Teil des Unterrichts eines jeweiligen Kurses hatte ich selbst bestritten.
Nebenberuflich Seminarleitung/Dozentin
Themen: Stress- und Konfliktmanagement und moderne Arbeitstechniken (ca. 12 Jahre) für Mitarbeiter des Personalamtes der Stadt Karlsruhe.
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