Tim Tensfeld für #kkl32 „Keime des Sinnvollen“
Das Wesen der wilden Rosen
Ihr Dasein, nur von kurzer Zeit,
doch ihre Farben, reichen Widerspruch,
geben ein bittendes Gesuch,
erflehen das Bleiben ihrer Reinheit.
Ihr Davonscheiden, ist ihre Stärke,
nie war etwas wertvoller, sinnvoller und schuf Trauer,
was lebt als Kunstwerke
und nicht bleibt von ewiger Dauer.
So liegt das Wesen, ihre wahre Schönheit,
nicht in ihren leuchtend dornigen Thesen,
oder ihren farbenreichen Blütentresen,
vielmehr in ihrer Vergänglichkeit.

Tim Tensfeld (*10. Februar 1999 in Bad Oldesloe, Schleswig-Holstein). Er lebt derzeit in Trittau im ländlichen Stormarn und ist ein junger deutscher Schriftsteller und Lyriker.
Tensfeld wuchs in Trittau im Kreis Stormarn (Schleswig-Holstein) auf, wo er nach einigen Jahren Herzogtum-Lauenburg, wieder lebt. Mit 15 Jahren kamen die ersten Schreibversuche und einige Kurzgeschichten entstanden. Zunächst sozialkritische Texte für Jugendliche und Erwachsene und später auch Geschichten für Kinder. Nach der Schule begann er erst eine handwerkliche Lehre, in der er schnell merkte, dass diese nicht zu ihm passt. 2022 schloss er seinen staatlich anerkannten Erzieher in Mölln ab. Seitdem arbeitet er als Erzieher in einer Elementargruppe mit Kindern.
Seit Oktober 2021 veröffentlicht er regelmäßig Kurzgeschichten und Gedichte, die er an allen mögliche Orten z.B.: in der Bahn oder in einem Café schreibt, in Literaturzeitschriften (u.a. etcetera, ET AL. und Poesiealbum neu), Onlinemagazinen (u.a. #kkl) und versch. Anthologien.
In den Jahren 2021 und 2022 wurden seine Erzählungen beim Grusel-Wusel-Geschichtenwettbewerb für die öffentliche Lesung in Leipzig ausgewählt. 2022 wurde er mit dem Preis „Die Feder 2022“ von der Hanns-Seidel-Stiftung e.V. in München ausgezeichnet.
Mehr über Tim Tensfeld unter www.autorenwelt.de/person/tim-tensfeld.
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