Oliver Fahn für #kkl32 „Keime des Sinnvollen“
Das Jahr fängt erst an
Der Frühling treibt die Weiden aus,
die Kinder woll’n ins Land hinaus,
was auf Wiesen wächst anfassen,
die Stadt jetzt Stadt sein lassen.
In den Lüften schwirren Schmetterlinge,
die Sonne und manch glühend Dinge,
dem Eifer Rechnung tragend,
die Schwalben Flügel schlagend.
Man atmet frei, ist unbeschwert,
von der Last des Kummers abgekehrt,
Staunen erregt die Seele,
Quellwasser netzt die Kehle.
Die schönste Zeit im Jahr,
für viele ist sie da,
ein Abschnitt des Erblühens,
Teil göttlichen Bemühens.

Oliver Fahn,*1980, Pfaffenhofen an der Ilm, verfasst regelmäßig Kurzgeschichten für Kulturmagazine und Anthologien.
Seine jüngsten Erfolge:
„An der Pforte zur Teilhabe“ bei Poems of Liberty Projekt Europa 2050 von der Friedrich Naumann Foundation (einer der beiden Sieger in der Kategorie „Europe of its Citizens“)
„An der Seite des sonderbaren Mannes“ für die Anthologie „ungebunden“ der Stadt St. Pölten (eine von 20 ausgewählten Geschichten)
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