Luca Klein für #kkl35 „Erwachen“
Licht gepaart mit Schatten und ihre Träume
Ich kenne Träume, die nicht enden sollen
Ich habe mich in ihnen eingenistet, um zu vergessen
Im Unterbewusstsein lebt es sich gerade einfacher
Ein warmes Wasserbad ist über mir zusammen geschlagen und begrub meine Ängste
Trennt meine Seele von der Oberfläche, die sie rücksichtslos frieren ließ
Und wenn mich jemand gewaltsam aus ihr reißt, packt mich wieder diese Kälte und zerstört mein bibberndes Herz
Erwachen
Es ist ein Wort mit Schwere
Vielleicht sind es auch nur meine Augenlider, denen es schwer fällt mich aus dem Traum zu befreien
Das hier ist kein Leben
Das ist Illusion
Illustriert durch meinen Geist, der atmen will, nein muss, um neu zu erblühen
Die ersten Bilder, die ich erfasse scheinen fremd
Weiß und leer
Und dann sind da diese Augen
Das dort ist nicht einer dieser weißen Gestalten, die um mein Bett wuseln, wie verunsicherte Schneeflocken
Der Name will nicht zu mir dringen
Ich weiß nur, dass ich sie liebe
Den Rest hat meine Benommenheit verschlungen und verwahrt
Wie lange habe ich geschlafen?
Wie lange wollte ich all dies vergessen?
Dann sehe ich in jene Augen
Diese Freude und Hoffnung die sie sprühen, legen eine sachte Prise frei, die zu einem gewaltigen Orkan anwächst
Das hier ist ein Neuer und Erster
Mein Lichtblick
Luca Klein, geboren am 29.01.2008 besucht derzeit das Gymnasium. Anschließend möchte sie gern studieren und als Lehrerin arbeiten. Luca schreibt bereits seit längerem Kurzgeschichten und hat erfolgreich am Schriftstellerwettbewerb der Hanns-Seidel-Stiftung Die Feder 2022 teilgenommen. Neben dem Schreiben gehören auch Pferde zu den Hobbys der jungen Autorin.
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