Peter Hübscher für #kkl37 „Präsenz“
Die Gegenwart spricht mich an Ich widerstand der Verführung der Küsten- und Bergdörfer Siziliens, heim von Palästen und Kirchen. Müde vom Wandern, sitzend unter einer grünen Seekiefer, gönnte ich mir einen Augenblick Ruhe. Das Durchblättern des Buches „Sechzig Geschichten“ von Buzzati, das ich aus einem Bücherkiosk, versteckt unter einer Eiche am Brucoli-Platz, gefischt hatte, erweckte meine Aufmerksamkeit. Ich, ein Skeptiker, Agnostiker und Manichäer, erlebte meines naiven Verstandes durch den Satz:“
„Was für eine Last, die Gegenwart Gottes für wen, nicht er will es.“ Aufklärung. Ist das also der Grund meiner Lebensmüdigkeit? Ich antwortete nicht, aber eine Stimme in mir ertönte, die mein Herz erstarren ließ und die Zweifel meines Verstandes hinwegfegte. Ich hörte zu. „Ich bin bewusst meines Bestehens, und das genügt mir. Ich setze mir keine Grenzen. Zeit und Raum sind die Instrumente einer Harmonie, mit der ich zufrieden bin. Illud mihi voluntatis
Dieser Wille, der mich in den Mittelpunkt und an die Grenze der Harmonie stellt, durchdringt mein Werk, das die Harmonie selbst zum Ziel hat. So, dass es für jede ausgeführte Handlung ein anderes entgegengesetztes Vorzeichen ist, die das Gleichgewicht aufrechterhält.
Illud mihi voluntatis
Das Endliche und das Unendliche sind in mir. Ich habe meine Geschöpfe der Schöpfung selbst bewusst gemacht.
Illud mihi voluntatis
Geschöpft und Schöpfer sind sie Teilnahme und Teilnahme Hersteller. Ich bin in ihnen und sie sind in meiner Harmonie. So muss es sein.
Illudi mihi voluntatis
Weil ich mich gerne in mir Spiegelte, erlaubte ich ihnen, mich zu definieren. Illud mihi voluntatis
Und das ist, was sie versuchen. Ich bin aber bewusst, dass ich mein Bestehen, und das genügt mir. Ich bin mit der Harmonie zufrieden. Ich beobachte denen Unruhe, die absurde Behauptung, dass ihr Leben, ihre Freuden, ihre Leiden von meinem Willen abhängen. Dass
am Ende ihres Laufes, die Erklärung des Lebens steht. Dummköpfe! Ich bin mir bewusst, dass ich mein Bestehen, und das genügt mir. Die Harmonie des Universums erfreut mich: Es soll denen genügen, zu wissen, dass es meines Willens ist, die Harmonie zu schaffen, und dass es für jede Handlung eine andere von gleicher und entgegengesetzter Intensität gibt.
Illud mihi voluntatis
Die Leben sind miteinander verflochten und mit denen der Möbel, der Steine, des Restes, den Ich erschaffen habe, um meinen Willen zu erfüllen.
Illud mihi voluntatis
Aber sie haben dies noch nicht zur Kenntnis genommen und halten sich für die Urheber ihres eigenen Schicksals. Und das ist so gut. Denn in deren krampfhaften Handlung spiegele ich meine Sorge um die Harmonie. „Sorge, die ewige Quelle meines Bestehens ist.“ Jetzt spürte ich die Präsenz.
Peter Hübscher
Geboren am 26.11. 1946 in Bukarest (Rumänien)
1948 floh er mit seinen Eltern nach Italien.
1970 erhielt er die italienische Staatsbürgerschaft.
Residenz Mailand.
Erschloss 1971 sein Studium der Wirtschaftsgeschichte an der Bocconi-Universität mit 110 von 110 Punkten ab
1976 wurde er ernannt
Alleiniger Geschäftsführer von „Inter Orbis spa“, Import und Vertrieb der deutschen Zeitschriftenpresse. Im Amt bis 2006. Leiter Marketing und redaktioneller Vertrieb „Consult Media“ 2006-2018
Marketingberater für Associazione Culturale Italia Medievale.
Gesprochene Sprachen Deutsch (Muttersprache). Französisch in Wort und Schrift, Englisch in Wort und Schrift
Hobbies: mittelalterliche Geschichte, osteuropäische Volksmusik und mittelalterliche Musik. Lesen in der Originalsprache.
Er schreibt Kurzgeschichten, die im Mittelalter spielen
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