Lucinder für #kkl38 „Momentum“
Liebe auf den ersten Blick
Dieser Moment, dieser eine kleine Moment
Kaum länger als ein Augenblick
Und doch ist die Erinnerung so schick
Doch du hättest du ihn fast verpennt
Hättest mich fast nicht gesehen
Wäre der Moment nicht passiert
Dann würden wir andere Wege gehen
Dann wäre unsere Zukunft wegrasiert
Nur der Gedanke bringt mich zum Weinen
Wir bringen uns gegenseitig zum Scheinen
Wir unterstützten uns in jeder Hinsicht
In deinen Augen strahlt mein Licht
Dies bemerkte ich beim ersten Mal
Weshalb ich dir nicht von der Seite wich
Mit dir würd ich gehen durch Berg und Tal
Vom ersten Augenblick liebe ich dich
Das Momentum
Ich habe lange auf ihn hingearbeitet,
habe alles hierfür gegeben,
habe mich bemüht und totgearbeitet,
um diesen Moment zu erleben.
Vor euch stehe ich nun hier,
bin begeistert und strahle voll Glorie.
Aufmerksamkeit und Licht nur auf mir,
wäre der Hochpunkt meiner Historie
Doch öffne ich die Augen und sehe,
ich sehe und bemerke mit entsetzten,
kalt und erfroren vor Schock,
realisiere ich, dass ich stehe hinter dir
Du stehst vor mir und zwischen euch.
Stielst mir das scheinende Licht.
Das Licht, dass mir gehören sollte,
denn ich arbeitete daran, nicht du, nicht wir.
Hinter dir steh ich im finsteren Dunkeln,
umhüllt vom schwarzen, tiefen Nichts
Vor Scham senke ich mein trauriges Gesicht
und sehe erstaunt ein kleines Funkeln.
Ein kleines und strahlendes Scheinen
Es gibt mir Hoffnung und Zuversicht,
diese Gefühle lassen mich fast schon weinen,
hebe meinen Kopf und schaue auf dich.
Du, der mir das Licht stiehlst,
kannst mir nicht nehmen den Moment,
denn ich arbeitete, was jeder erkennt,
jeder sieht dass du auf den Rum schielst.
Deshalb Funkel ich und lass mich nicht bedecken,
lass mir nicht den Moment stehlen,
denn ich habe es mir mehr als verdient
Lucinder, schreibt Gedichte und Kurzgeschichten.
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