Maurice Hönscher für #kkl40 „Friedenskultur“
Graue Federn
Zwei dunkle und zwei helle Federn
Spielen in den Wellentälern
Im Wind tanzend, schneller werdend
Erklimmen Sie Wellenberge
Ach, der Grund, dass diese Federn
Hier sind ist, dass ihre Träger
Die Tradition des Kampfs bewahren
Wutentbrannt zusammen trafen
Und darauf ihr Federkleid
Lieber tauschten gegen Streit
Im Fall noch hasste jede Feder
Stetig weiter ihre Gegner
Voller Wut in bloßem Wahn
Bis zur Landung im Ozean
Nass glitzernd im Sonnenlicht
Erkennt man seine Feinde nicht
Und während graue Federn trocknen
Werden Freundschaften geschlossen
So sieht man dunkle und helle Federn
Spielend zwischen Wellentälern
Im Wind tanzend, schneller werdend
Erklimmen sie Wellenberge
Maurice Hönscher wurde 1998 in Velbert geboren und entdeckte bereits im Grundschulalter seine Leidenschaft für das Verfassen von Texten. Während seines Psychologiestudiums in Bochum verspürte er einen wachsenden Wunsch, sich später hauptberuflich dem Schreiben zu widmen. Daher begab er sich nach der Uni für unbestimmte Zeit auf Reisen und schreibt seitdem als freiberuflicher Autor von verschiedenen Orten aus Kurzgeschichten, Gedichte und wissenschaftliche Essays.
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