Christian Engelken für #kkl42 „Selbstachtung“
Lebenskunst und Eigenliebe
Es mag wohl Kunst sein, was
zu schreiben,
zu geben sich
in kleinen Scheiben.
Das gibt uns Wert,
als würden wir bestehen bleiben.
Auch hilft es, Einsamkeit
und Langeweile zu vertreiben,
und diese werden nie
genug vertrieben.
Doch größte Kunst ist es,
sich auch zu lieben
an Tagen, wo man weiß bleibt und
so unbeschrieben
wie das berühmte Blatt…
Du musst dich immer darin üben!-

Christian Engelken, geboren in Hannover. Kaufmännische Ausbildung. Studium der Germanistik, Musikwissenschaften und Philosophie in Göttingen und Hamburg. Berufserfahrung im Verlagswesen, Tätigkeit in der Verwaltung.
2 eigenständige Buchveröffentlichungen, Nordsee-Buch in Arbeit. Beiträge in Zeitschriften, Anthologien, Schulbüchern, dem Literaturautomaten sowie auf Internetseiten. Installationen und Postkarten-Projekt. Zahlreiche Auftritte und Lesungen, auch im Rundfunk.
Preise bei den Landschreiber-Wettbewerben „Sprache und Umwelt“ 2019/20 (Platz 1) sowie „Sprache und Politiker“ 2020/21 (Platz 3), Zusatzpreis im Berliner Lyrikwettbewerb 2017 und Gewinner der Spezialaufgabe „Alpen“ 2023 des Literaturpodiums.
Mitgliedschaft bei den Hildesheimlichen Autoren, im Warft-Verein und im Pegnesischen Blumenorden sowie in der Herbert-Gruhl-Gesellschaft, bei Greenpeace, Mensa in Deutschland und der Evangelischen Kirche in Deutschland.
Lieblingsdichter: Gottfried Benn und Erich Fried.
Letzte Lesung in:Lokschuppen, Jever (2023)
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