Michelle Paschilke für #kkl42 „Selbstachtung“
selbstAchtung
Bei dem Wort „Selbstachtung“ fällt jedem jeder eine Situation ein, in der wir uns selbst nicht wirklich geachtet oder uns dagegen entschieden haben, uns zu respektieren.
Das kann eine minimale Grenzüberschreitung sein. Ein Schritt in die falsche Richtung. Sich für den leichten Weg zu entscheiden. Sein Potenzial nicht auszuschöpfen. Eine „Man sagt Ja und meint N ein Situation“. Ein aufgezwungenes Gespräch , eine kleine Lüge Betrug . Sich selbst etwas vorzumachen.
Doch was bedeutet Selbstachtung eigentlich? Und was bringt sie uns für unser
Leben? Das Wort „Selbstachtung“ kommt mit zwei Wörtern daher . „Selbst“ und „Achtung“. Es geht um unsere Achtung vor uns selbst. Sich selbst zu respektieren. Sich vollständig anzunehmen und zu akzeptieren, wie man ist. Sich selbst zu lieben für die Person, die man war, ist und werden möchte.
Selbstachtung lässt uns Grenzen ziehen. Entscheidungen treffen. Sie macht uns stark und unabhängig. Durch sie können wir mutig handeln, die eigenen Bedürfnisse und Wünsche wahrnehmen und kommunizieren.
Sich selbst wieder aufzurichten nach einer Niederlage ist Selbstachtung. In schwierigen Situationen Hoffnung und Kraft in sich selbst zu finden. Aus der eigenen Würde heraus weiterzumachen, sich vom eigenen Selbstverständnis leiten zu lassen. Und nicht zuletzt die Fähigkeit, Verständnis sich selbst und anderen gegenüber haben zu können, wenn etwas nicht nach unserer Vorstellung läuft. Da bleibt folgende Frage zu stellen:
Achtest du dich selbst?
Michelle Paschilke, Jahrgang 1999, lebt in Hannover und studiert Journalismus. Sie schreibt Gedichte, Kurzgeschichten und Artikel und hat letztes Jahr ihr eigenes Buch.
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