Dr. phil. Fritz Haselbeck für #kkl42 „Selbstachtung“
Starker Wille
Pläne
in Eisen geschmiedet
eingehämmertes Ich
unverrückbar
stark
Nichts
was die Mittel heiligt
allein
Du
Maiblumen
Die Natur spielt
mit bunten Farben
zu meinem Gefallen
in der Lupe
der Zeit
Schillernder Wechsel
Du lässt ihn zu
in der
Maskerade des Lebens
Großstadtrevier
Hohle Wand
gebleichter Morgen
Silhouettenbühne
staubgedünsteter
Horizont
verschwiegen
Zur rechten Zeit
sich entfesseln
in die Freiheit
Sternzeichen
Aszendent
im Meer
der Sterne
Man schreibt
Dir Liebe zu
selbstloses Selbst
ein tragender Schritt
zum Menschsein
Die Zeit
Gläsern
zerbrechlich
denen entrückt
die einst waren
Anfang ohne Ende
Zeit
sie beglückt
sie heilt
sie bedrückt
sie eilt
sie flieht
vor Dir
Der Spiegel
Er zeichnet
Konturen
ungeschminkt
klar
bildet Dein Leben ab
ohne Fälschung
Er
ebnet Dir
den Blick
zu Deiner Seele Grund
Dr. phil. Fritz Haselbeck, geb. 1951 in Wegscheid (Bayern) besuchte ab 1957 die kleine Dorfschule Meßnerschlag im Bayerischen Wald. Nach seiner Gymnasialzeit in Passau studierte er ab 1972 in Regensburg Lehramt. Nach seiner 18-jährigen Lehrertätigkeit in Freyung und Waldkirchen nahm er an der Universität Passau im Jahr 1993 ein Promotionsstudium in Allgemeiner Pädagogik und Schulpädagogik auf. Parallel dazu und danach war er bis 2017 als Dozent für „Didaktik der Mathematik“ an der Universität Passau in der Lehrerbildung tätig.
Seit früher Zeit beschäftigt er sich mit Lyrik und Poesie. Gleichzeitig ist er renommierter Naturfotograf, er widmet sich vorwiegend der Makro- und Landschaftsfotografie.
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