Tim Tensfeld für #kkl42 „Selbstachtung“
ausgrabung am offenen herzen
selbst[betr]achtung. eingriff am selbst.
ein beginnen – das kritische auge [schaufelzwilling]. ein wandern.
um jede weitere schippe – das freilegen der seele [nahe dem kern].
im loch liegend: staub von sich gepustet.
fundstücke [reichlich] aus dem verborgenen geborgen.
augenblick – ein aufbauen der ewigkeit.
atmen – „das bin ich also“.
Tim Tensfeld (*10. Februar 1999 in Bad Oldesloe, Schleswig-Holstein). Er lebt derzeit in Trittau im ländlichen Stormarn und ist ein junger deutscher Schriftsteller und Lyriker.

Tensfeld wuchs in Trittau im Kreis Stormarn (Schleswig-Holstein) auf, wo er nach einigen Jahren Aufenthalt in Herzogtum-Lauenburg, wieder wohnt. Seit Oktober 2021 veröffentlicht er regelmäßig Kurzgeschichten und Gedichte, die er an allen möglichen Orten z.B.: in der Bahn oder in einem Café schreibt, in Literaturzeitschriften (u.a. etcetera, ET AL., Poesiealbum neu, Der Umtrieb und Literarische Blätter), Onlinemagazinen (u.a. #kkl und das internationale Literaturmagazin gleich-anders.de), Zeitungen (u.a. Hahnheider Landebote) und versch. Anthologien.
In den Jahren 2021 und 2022 wurden seine Erzählungen für Kinder beim Grusel-Wusel-Geschichtenwettbewerb für die öffentliche Lesung in Leipzig ausgewählt. 2022 wurde er mit dem Preis „Die Feder 2022“ von der Hanns-Seidel-Stiftung e.V. in München ausgezeichnet und war 2023 mit seinem Text „Sanierung bis zum Nichts“ auf der Shortlist des Putlitzer Preises 2023. Longlist des 6. Hanns-Meinke-Preises für junge Lyrik 2024. 2024 erhielt er erneut den Preis „Die Feder 2024“ der Hanns-Seidel-Stiftung e.V. in München.
Mehr über Tim Tensfeld unter www.autorenwelt.de/person/tim-tensfeld.
Über #kkl HIER
