Luisa Marie Pütz für #kkl43 „Moralisierung“
Labyrinth der Täuschung
Wenn Vertrauen durch Nebel scheint,
Das Auge tiefe Tränen weint
Und die Stütze wird zum größten Feind.
Kann das wirklich Vertrauen sein?
Mag es stimmen oder nicht,
Wird trotzdem mit sich selber gegangen vor Gericht.
Liegt die Schuld vielleicht doch an einem anderen Ort?
Gabst du nur ein großes leeres Wort?
Sicherheit wandelt sich zu Angst.
Angst, dass die Wahrheit siegt,
Angst, dass der fallende Engel jetzt am Boden liegt.
Nur weil du Ehrlichkeit verlangst,
Dein ganzer Egoismus überwiegt
Und du Grenzenüberschritt erzwangst.
Kind heißt Kind,
Weil Kind, Kind ist
Und wie Kind behandelt werden muss.
Doch du triffst einen anderen Entschluss!
Das Anlegen an deinem sicheren Hafen,
Gibst du als richtig vor.
Doch du kannst damit nur bestrafen
Denn kleinen Schmetterling,
der sich nur noch selbst verlor
Und dem die Sicherheit entging.
Grenzen sind Grenzen,
Die Grenzen bleiben müssen.
Doch sind deine Grenzen nicht die Grenzen, der anderen Grenzen?
In deiner großen Macht magst du glänzen
Und sagst, Salz und Pfeffer können sich nicht mehr ergänzen.
Jetzt merken Sie, dass deine Grenzen an Grenzen grenzen
Wo sind deine Grenzen?
Kann man deinen Worten überhaupt noch trauen?
Denn dein Wissen ist größer als man glaubt.
Weil du wirklich immer kannst: Menschen durchschauen.
Oder ist das auch nicht echt?
Feuer und Flamme dein Leben bestimmt
Und der Rauch das Leben anderer übernimmt
Wunden bleiben, obwohl du für alle scheinst,
Zu versuchen die Wunden zu heilen
Ob du das nur wirklich so meinst?
Liegt die Schuld bei dir dann doch,
Fallen alle kleinen Wesen in ein tiefes Loch
Und warten noch,
Dass die Wahrheit doch nicht stimmt.
Ist das wirklich dein großes Ziel?
Zu verschwenden eine Zeit, die jemanden gefiel?
Oder ist das alles nur ein Spiel?
Doch für viele Seelen wird das zu viel.
Zwiespalt spaltet Seelen,
Spaltet Herz und Verstand einmal in der Mitte
Und Zusammenhalt entfernt sich – tausend Schritte
Dein innerer Kompass mag dir fehlen.
Dein Schatten hinter der Maske wurde entdeckt.
Doch weißt du was das hatte für einen großen Effekt?
Und du denkst, die Welt sei perfekt
Aber die Welt sieht dein zweites Gesicht,
auch versteckt…
Zum Text, eine Visualisierung in Form eines Videos auf instagram.
„Ich bin Luisa Marie Pütz. Das Licht der Welt erblickte ich am 02. Mai 2007 in Bonn.
Meine Familie hat es in die Eifel verschlagen, wo ich groß geworden bin und nun auch in die Schule gehe. Ich besuche die Q1 auf dem Clara-Fey-Gymnasium in Schleiden. Meine Freude am kreativen Schreiben habe ich entwickelt, sobald ich die ersten Wörter schreiben konnte, aber mein Talent wurde erst im Literaturunterricht unter Beweis gestellt. Ich schreibe unheimlich gerne Geschichten, Prosa und Lyrik. Neben der Schule tanze ich leidenschaftlich Ballett und engagiere mich als Leiterin der Tanz-Ag in der Schule.“
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