Die Wunder des Lebens

Stefanie Bräunig für #kkl44 „Kosmos“




Die Wunder des Lebens

Wunder – über uns, zwischen uns, um uns herum. 

Und in uns. Wenn wir uns dafür öffnen. 

Heute zeigt sich die ganze Pracht in der Musik. 

Körpertambura, Gitarre, Klangschalen. 

Stimmen. Weibliche Stimmen. Mantragesang. 

Mit den ersten zarten Tönen der Körpertambura 

überzieht wieder einmal eine Gänsehaut meinen ganzen Körper.

Wie so oft in der Musik.

Der erste Ton trifft mich mitten ins weit geöffnete Herz.

Sanft und so unendlich kraftvoll zugleich. 

Ich explodiere innerlich. 

Licht explodiert. 

Hell strahlend. 

Wunderschön.

Ich bin im Yogaraum,

gleichzeitig aber in einer ganz anderen Welt.

Ich nehme ein Wesen vor mir wahr. 

Gütig. Lächelnd. Freundlich. 

Es hält eine Kerze in der Hand. 

Ich lächle es an und bemerke, dass auch ich eine Kerze in meinen Händen halte. Virtuell. Nicht in echt. 

Das Wesen schaut mich fragend an.

Ich lächle. Kenne ich schon, diese Kontakte mit der Anderswelt. 

Es fragt mich, ob sich unsere Lichter für dieses eine Lied miteinander verbinden können. 

Ich nicke und lade es ein, zu mir zu kommen. 

Unsere Kerzen nähern sich an und werden zu einer Flamme. 

Das Wesen dreht sich mit seinem Rücken zu mir uns fliesst in mich ein. 

Ich weine eine leise Freudenträne. 

Plötzlich bemerke ich, in der Mitte des Raumes,

dort wo die Kerzen brennen 

und ein bunter Strauß Gartenblumen in einer Vase steht,

eine Lichtsäule.

Vom Himmel hinunter, zu jeder einzelnen Frau in diesem Raum, fliesst dieses Licht.

In wirbelnden Kreisen in jede von uns hinein. 

Das Licht fällt und fällt. In solch einer Fülle. 

Zauberhaft. 

Wundervoll. 

Ein Traum! 

Ich bin so berauscht von diesen Bildern,

von diesen Gefühlen,

von diesem Einssein. 

Die letzten Töne dieses wunderschönen Liedes setzen ein. 

Das Wesen fliesst nun wieder aus mir heraus. 

Aus der einen Flamme werden wieder zwei Lichter.

Wir nicken uns einander zu und das Wesen schreitet glücklich weiter durch den Raum.

Dankbarkeit erfüllt mich in einer solchen Tiefe. 

In Achten zieht das Wesen seine Kreise durch den Kreis der Frauen. 

Wunder. Hier. Um uns herum. Zwischen uns. In uns.

Wenn wir uns dafür öffnen. 




Stefanie Bräunig, geboren 1973, schreibt seit einigen Jahren. Ihre Texte fallen manchmal direkt vom Himmel und begegnen ihr in der Musik oder der Natur. 2023 ist ihr erstes Buch „Juli und der Zauberbaum“ erschienen, im März 2024 folgte ihr Gedichtband „Das Strahlen in Dir“. Auf ihrem YouTube-Kanal lässt sie ihre Texte in Wort und Bild lebendig werden. Vor Kurzem ihr Buch „Öffne dein Herz für dich selbst“, ein Wegbegleiter von der Angst zur Liebe. 
 

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Veröffentlicht von Jens Faber-Neuling

Redakteur von #kkl Kunst-Kultur-Literatur Magazin, Autor, Trainer und Coach im Bereich Potentialentfaltung und Bewusstseinserweiterung, glücklicher Papa und Ehemann.

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