Der Himmel voller Sterne

Michael Hübner für #kkl44 „Kosmos“




Der Himmel voller Sterne


Mein Atem wankt

es seufzt in mir

Ein Kosmos an Gefühlen

der mich erfüllt

Doch unerfüllt mein Wunsch

dir nah zu sein

Bin liebestoll


Ich spüre bebend meine Mitte

In mir zieht´s Kreise

Nach Zentrifugenart

will Innerstes nach außen drängen

Zu dir mein Fühlen flieht


Bleib ohne Schlaf

Geh vor die Tür

Ich schau empor

im Blick die Weite suchend

Der Himmel voller Sterne


Nicht länger steh ich höchst ergriffen

Solch Hoheit bin ich tiefst erlegen

Ich senk mich ein

und lass mich bankwärts nieder

Nur sitz ich nicht 

Hab mich gestreckt

Wend mich nicht ab

und öffne mich


Geleucht durchdringt die Dunkelheit

Solch Strahlenkraft  Ich nehm sie auf

Ist mir grad jetzt mit ihrem Licht

auch eines aufgegangen

Erhellend neue Himmels-Sicht

enthüllt sich mir am Firmament


Unendlich dieser Garten

sich breitend über mir

Es blühen güldne Blumen

als funkelndes Gestirn

Verschenkend leichthin ihre Pracht

Die Mondessichel weist hinein

als schimmernd Gartentor


Tret froh hindurch

in zauberlichte Blütenflure  

Welch freie Wandellust

auf hellen Sternenspuren


Doch nicht allein                                        

An meiner Seite  da bist du

Glanz liegt vor unsern Füßen

Als berge es noch Weiteres

in seinem Schein

Hat da der Lichter Sinfonie

auch deine Seele angerührt

uns leuchtend neue Wege


Hart drückt die Bank in meinem Kreuz

Bin jetzt erwacht

Noch immer winken mir

die Sterne dieser Nacht

Fand Bilder neuer Zuversicht

im fernen Himmelsgarten


Ein  Wind  umspielt mich leicht

Er flüstert  So auch ich

Dein Name tanzt auf meinen Lippen

So gern wär ich jetzt nah bei dir

An meiner Hand dich führend

und ich geleit´ von deiner


Wie eben noch auf hellen Wegen

die wir gegangen  du und ich

Hat nicht auf hellen Pfaden

das Licht der Liebe uns gestrahlt

Als wir in Neuland schritten

gemeinsam als ein Paar


Ein Wissen ist mir nun geschenkt

So wie geschaut in Himmelsweiten

wird dich auch hier mein Lieben finden

Die Bank

sie wird ein Ort zum Küssen

Trittst du erst durch dies Gartentor

erschließe sich

was unermesslich noch

Was unerforscht

wird sich entdecken


Getrost kann ich jetzt fallen

erneut in tiefen Schlaf  




Michael Hübner, Rheinländer, Jg. 1959, auf Liebeswegen vor einigen Jahren in den Schwarzwald und zum Schreiben gekommen






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Veröffentlicht von Jens Faber-Neuling

Redakteur von #kkl Kunst-Kultur-Literatur Magazin, Autor, Trainer und Coach im Bereich Potentialentfaltung und Bewusstseinserweiterung, glücklicher Papa und Ehemann.

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