Martina Györik für #kkl46 „Traum, Realität, Wirklichkeit“
Das Erwachen
Im Niemandsland
zwischen Traum und Erwachen
Wie auf Watte schwebend
so weit
weg
so
schwerelos
Die Zweifel verstummen, die Ängste zerfließen,
Der Schläfer fühlt keinen Schmerz
Doch dann fällt der Schleier
Die Stille weicht
Weicht dem dämmernden Morgen
Gleißend und grell
Schon sind verdrängt
Die Schatten
der Nacht
Zurückgeschickt werden
Die Schatten ins
wunde
Herz
Martina Györik, Jahrgang 1983, hat nach jahrzehntelanger Durststrecke ihre Liebe zum geschriebenen Wort wiederentdeckt. Die Veröffentlichung einer ihrer Kurzgeschichten im Wiener Verlag spornt sie an, weiter für Anthologien zu schreiben und an Literaturwettbewerben teilzunehmen.
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