Vernunft

Gabriele Ejupi für #kkl48 „Vernunft“




Vernunft

Obwohl es ist schon lange her

Ist mein Herz noch immer schwer

Damals lag ich darnieder

Von Schmerz gezeichnet immer wieder.

Aufstehen fiel unendlich schwer

Rasch musste Hilfe her

Und man hört sie immer wieder

Worte die klingen wie Lieder

Und sie bilden einen Refrain

Gehen mir durch Mark und Bein

Du musst Vernunft zeigen

Und nicht in der Vergangenheit weilen.

Immer wieder quälen mich Gedanken

Möchte mich so gern bedanken

Für das schöne ruhige Leben

Dass sie uns einst gegeben

Doch es ist nun viel zu spät

In ihre Herzen führt kein Weg.

Du musst Vernunft zeigen

Und nicht in der Vergangenheit weilen.

Betrachte ihre Bilder nun in aller Stille

Denke nach über ihren letzten Wille

Ist das alles so geschehen

Wie wird es weiter gehen

Du musst Vernunft zeigen

Und nicht in der Vergangenheit weilen.

Zeit heilt viele Wunden

Haben sie sich doch oft geschunden

zu machen uns das Leben fein

nun liegen sie tief in einem Schrein

Regt euch nicht auf für das Stückerl Leben

Es wird danach nichts anderes mehr geben.

Worte die sie oft gesungen

Die sind nun schon lang verklungen

Du musst Vernunft zeigen

Und nicht in der Vergangenheit weilen.

Dieses klingt vernünftig sehr

Doch es ist unendlich schwer

Zeig Vernunft und bleib dir treu

Sei mutig und nicht scheu

Geh nach vorn und nicht zurück

Dann hast du noch ein gutes Stück




Gabriele Ejupi

geboren am 13. April 1959 in Wien

Leben und Wirken in Wien und Kärnten

Gedicht „Der Wandel“ bereits veröffentlicht in Frankfurter Bibliothek „Gedicht und Gesellschaft 2025“ im Brentano Verlag







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Veröffentlicht von Jens Faber-Neuling

Redakteur von #kkl Kunst-Kultur-Literatur Magazin, Autor, Trainer und Coach im Bereich Potentialentfaltung und Bewusstseinserweiterung, glücklicher Papa und Ehemann.

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