Der Passagier, den ich in mir trag

Tim Tensfeld für #kkl51 „Passagier“




Der Passagier, den ich in mir trag

Ein Wandeln. Über Schienen.

Stehen. Atmen. An fremden Gestaden.

Wellentänze/Schaumgespräche.

Herztragen [tief im Brustwagon] auf den Lebenswegen.

Schutzkörper/Ummantelung sein.

Für diesen schlagenden Bruchkörper [Seelenglas/Herz].

Die Reise antreten [mit Passagier in mir].

Abenteuerepisoden wagen. Unbekanntes zulassen.

Geheimnisse leben. Unentdecktes zur Entdeckung führen. 

Nebel fortwischen. Sichtgewinn. Klarblick.

Passagier – Herz: „Lerne Welt. Trau Dich zu sein. Zu glauben. Zu

reisen.“




Tim Tensfeld, geboren am 10. Februar 1999 in Bad Oldesloe. Lebt und arbeitet künstlerisch in Trittau, Schleswig-Holstein. Seine Texte, hauptsächlich Lyrik und Prosa, veröffentlicht er regelmäßig in Literaturzeitschriften (u.a. etcetera, ET AL., Poesiealbum neu, Literarische Blätter, Der Umtrieb, Schreib Was Magazin, silbende_kunst, Dichtungsring und eXperimenta), Onlinemagazinen (u.a. #kkl, das internationale Literaturmagazin gleich-anders.de, Rehkitzler E-Zine, Sechzehn Seiten und verdichtet.at), Zeitungen und diversen Anthologien (u.a. Schlafende Hunde. Politische Lyrik, Hanns-Seidel-Stiftung e.V. München, Autorenkollektiv Frei!Geist, Verlag Edition Maya, Bubenreuther Literaturwettbewerb, Lorbeer Verlag und Sperling Verlag).

2022 wurde er mit dem Literaturpreis „Die Feder 2022“ von der Hanns-Seidel-Stiftung e.V. in München ausgezeichnet.

2023 war er mit seinem Text „Sanierung bis zum Nichts“ auf der Shortlist des Putlitzer Preises 2023.

2024 erhielt er erneut die Auszeichnung von der Hanns-Seidel-Stiftung e.V. in München, „Die Feder 2024“.

2024 war er mit einigen seiner Werke auf der Longlist des 6. Hanns-Meinke-Preises für junge Lyrik 2024.

2024 bei der Endausscheidung des 27. JAW der RSGI.

2025 erscheint sein Lyrikdebüt „muschelscherbensterben.“ im Wiener Verlag edition tagediebin.

2025 mit der Erzählung „Drahntke“ für den Literaturpreis „Junge Prosa“ vom Literaturhaus Schleswig-Holstein nominiert.






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Veröffentlicht von Jens Faber-Neuling

Redakteur von #kkl Kunst-Kultur-Literatur Magazin, Autor, Trainer und Coach im Bereich Potentialentfaltung und Bewusstseinserweiterung, glücklicher Papa und Ehemann.

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