Gibt es ein Leben vor dem Tode?

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THE GATE KEEPER:

Die Essenz

In den Tiefen der Existenz, jenseits der Oberfläche des Alltäglichen, liegt die Essenz. Sie ist das ungreifbare, flüchtige Moment der Erkenntnis, dass wir nur in der Ruhe finden. In der wirklichen Ruhe, die unabhängig davon ist, ob es um uns herum tobt. Die Essenz ist das pulsierende Herz des Lebens, der unsichtbare Faden, der uns verbindet und durch die Zeiten webt.

Gibt es ein Leben vor dem Tode?

Es ist das Leben selbst, das ewige Abenteuer, das wir bereits erfahren. Denn wir müssen den Weg nicht suchen. Wir sind der Weg. Die Frage ist nicht, ob es ein Leben vor dem Tode gibt, sondern wie wir dieses Leben leben.

Himmel, Hölle und der Fährmann am Styx

In den mythologischen Erzählungen gibt es Himmel und Hölle, zwei Extreme, die das menschliche Streben nach Sinn und Moral widerspiegeln. Der Fährmann, der den Styx überquert, ist der stille Beobachter unserer Seelenreise. Mit einem Lächeln betrachtet er die Tragik und Komik unserer Existenz, die Höhen und Tiefen, die wir durchleben.

Doch womöglich ist die wahre Essenz nicht in diesen Extremen unserer Vorstellungskraft zu finden, sondern im Fluss selbst. Im stetigen Strom des Lebens, in dem wir uns verlieren und finden, tanzen wir auf den Wellen unserer Träume und Hoffnungen.

Und so lächelt uns am Ende der Tage der Fährmann zu und zwinkert. Er weiß, dass die Reise selbst das Ziel ist, dass in jedem Lachen, jeder Träne, jeder Umarmung die wahre Essenz des Lebens liegt. Und während wir über den Styx gleiten, erkennen wir, dass nicht das Reiseziel zählt, sondern die Geschichten, die wir aus der Quantenwelt erschaffen.

So leben wir im Fluss des Seins, stets auf der Suche nach der Essenz, die uns immer im Augenblick des Erkennens einen Blick auf das Unendliche schenkt.





Michael Bork aka mikebovisuals
Im Jahr 2024 war Bork auf 16 Kunst-Events vertreten. Auf die Frage nach seinen drei künstlerischen Highlights für dieses Jahr, nennt der Fotokünstler seine mehrmonatige Ausstellung im Portside Bremerhaven, den von crossart international initiierten Künstleraustausch zwischen Österreich und Deutschland, mit Ausstellung in der Contemplor Galerie Wien und nicht zuletzt die 20. Kunstnacht Leverkusen. Die Exponate aus der Kunstnacht hängen noch bis zum 10.1. in der Forum Galerie und in der Galerie im Künstlerbunker.
Die Art seines Arbeitens gibt Bork die Überschrift PHOTOGRAPHIC ALCHEMY. Es ist die Verbindung von der Kunst der Fotografie mit dem Geheimnisvollen und der Transformation. Durch die Überwindung des Gewöhnlichen entsteht eine alchemistische Präsenz, die seinen Werken etwas Dauerhaftes verleiht.
Borks Weg begann Ende der 70er Jahre als hauptberuflicher Fotojournalist für Tageszeitungen und im Kulturbereich. Auch nach seinem Wechsel in die schreibende Zunft blieb die Faszination für die Fotografie sein Wegbegleiter. 2020 kehrte er zurück zu seinen fotografischen Wurzeln. Sein altersgereifter Blick für das Visuelle trägt heute maßgeblich dazu bei, dass sich sein Fokus auf die künstlerische Fotografie richtet.
Bork unterteilt seine Bildkompositionen in thematische Kollektionen. Entscheidend für die Präsentation ist für ihn der Direktdruckt auf einen Aluminiumträger (AluDibond). Dies ist für seine Handschrift bestimmend und verstärkt die Bildwirkung durch deutlich mehr Tiefe, als es Papierabzüge bewirken können.

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Veröffentlicht von Jens Faber-Neuling

Redakteur von #kkl Kunst-Kultur-Literatur Magazin, Autor, Trainer und Coach im Bereich Potentialentfaltung und Bewusstseinserweiterung, glücklicher Papa und Ehemann.

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