Je vis, je ris

Ella Einhorn für #kkl55 „Freigeist“




Je vis, je ris

Lächelnd streift sie durch die Gassen,
Frühlingsbäume blühen hell.
Frischer Lufthauch will sie fassen,
Freude leuchtet gelblich grell.

Leben wendet sich zum Guten,
sie fühlt neu die Zauberkraft.
Stärke fließt, will sie durchfluten,
ja, sie weiß, dass sie es schafft.

Leben heißt nicht immer lachen,
Leben ist auch trist und grau.
Ach, sie will sich glücklich machen,
frei und stolz und wild als Frau.

Lächelnd leben, welche Wonne,
Himmelsstrahlen glitzern bunt.
Lustvoll küsst sie heut die Sonne,
fliegt hinauf ins blaue Rund.



Lass mich sehen

Lass mich sehen, was du siehst.
Nimm mich mit in deine Welt.
Lass mich wissen, was du fühlst,
sag mir, was dir gut gefällt.

Wie bin ich in deinen Augen?
Was siehst du in meinem Blick?
Willst du meinen Küssen glauben?
Worin findest du dein Glück?

Lass mich tief und echt erfahren,
was du träumst allein bei Nacht.
Wo siehst du dich in fünf Jahren?
Sag mir, was dich glücklich macht.

Glitzernd spiegle ich mich wider
in der Schönheit deines Sehens.
Senke sanft hinab die Lider,
spüre dich im Fluss des Gehens.




Ella Einhorn, geboren und aufgewachsen in Süddeutschland, lebt in Bremen. Geisteswissenschaftliches Studium in Heidelberg und Rom. Arbeitet im pädagogischen Bereich. Schreibt vor allem Lyrik und Kurzgeschichten. Liebt Yoga, Literatur, Zitroneneis, den Frühling und das Meer.







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Veröffentlicht von Jens Faber-Neuling

Redakteur von #kkl Kunst-Kultur-Literatur Magazin, Autor, Trainer und Coach im Bereich Potentialentfaltung und Bewusstseinserweiterung, glücklicher Papa und Ehemann.

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