Susanne Ulrike Maria Albrecht für #kkl58 „Ethik“
Kongeniale Kräfte vereint
Die Welt erscheint in neuem Licht,
inspiriert von der kongenialen Sicht,
ein Fluss aus Worten, so klar und rein,
manchmal macht es nur die Avantgarde,
kongeniale Kräfte vereint,
im Narrenspiel aus dem Nichts liegt das Sein.
„Ein undefinierbarer Rausch hat sich aller
bemächtigt!“, sagte Hugo Ball über den
Dadaismus seinerzeit.
Wo die Seele den Tanz trifft
Tanz ist die Poesie des Fußes,
auf dem Parkett aus Licht,
wo jede Drehung, jeder Gruß,
die Sprache der Sterne spricht.
Im Wirbel der Rhythmen entblühen,
Gedanken in Tönen verwoben,
mit jedem Schritt entfalten, glühen,
die Wünsche, vom Wind gehoben.
Der Boden ist ein stiller Zeuge,
der Tritte sanft ergreift,
im Reigen der Bewegungsfreude,
wo die Seele leise schweift.
Ein Teppich aus Klang und Stille,
den Tanz als Rausch gebiert,
wenn Füße Poesie erfüllen,
sind die Herzen tief berührt.
„Tanz ist die Poesie des Fußes“,
John Dryden sah die Kunst darin,
in Drehungen und Sprüngen fein,
schreibt der Fuß in luftiger Schrift,
wo die Seele den Tanz trifft,
strahlt ein heller Schein.
Susanne Ulrike Maria Albrecht hat bereits zahlreiche Werke veröffentlicht und wurde mehrfach ausgezeichnet. Beim vierten internationalen Wettbewerb „Märchen heute“ belegte sie den ersten Platz.
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