Dieter Stiewi für #kkl61 „Aus der Glaskugel“ Die Zukunft sehen Sie räumte die letzten Teller in den Geschirrspüler, als ihr Blick auf die Papierserviette mit der Notiz in der Handschrift ihres Bruders fiel. „Du bist schlecht informiert“, hatte er zum Vater gesagt. „Ich schreibe dir hier einmal eine Quelle auf, die du lesen musst.“ Dann„Die Zukunft sehen“ weiterlesen
Autor-Archive:Jens Faber-Neuling
Navigieren
Catharina Luisa Ilg für #kkl61 „Aus der Glaskugel“ Navigieren Du weißt nicht, was richtig ist,aber du musst dich entscheiden,weil nichts schlimmer istals stehenzubleiben,während alle anderen weiterschreiten.Oft haben wir ein Ziel,aber müssen noch den Weg bestreiten.Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Wir können uns an ihm orientieren.Auf Sicht navigieren,Immer den Weg, der ihm näher scheint,anvisieren.So haben wir„Navigieren“ weiterlesen
Schweig, die Kugel hat gesprochen!
Charleen Pehlke für #kkl61 „Aus der Glaskugel“ Schweig, die Kugel hat gesprochen! Ich war nicht ganz sicher, wie ich hier gelandet war. Immerhin war ich relativ zielstrebig an dem Laden vorbeigegangen. Die nächste U-Bahn würde in fünf Minuten kommen und mich endlich nach Hause bringen. Innerlich hatte ich mich bereits darauf eingestellt, einem Betrunken meine„Schweig, die Kugel hat gesprochen!“ weiterlesen
Aus der #kkl-Initiative
Sind unsere Brieftauben noch diensttauglich? Von Monika Schlößer # Meine alte Schreibmaschine, mir meist treu ergeben, die im dunklen Keller mit ihren Schwestern von besseren Zeiten träumte, vom Konzert der Buchstaben, wenn sie gegen die Walze trommelten, vom glockenhellen Klang des Wagenrückführers, vom Geruch eines frischen Carbon Bands vielleicht. Die Gute habe ich der staunenden„Aus der #kkl-Initiative“ weiterlesen
wir werfen sie über bord!
Jens Faber-Neuling für #kkl60 „In den Rückspiegel“ wir werfen sie über bord! Aus „Mittendrin ist nicht genug“ 2. Auflage iesenburg Verlag Dank an die Verlegerin der 1. Auflage Monika Wunderlich VIRPRIV Verlag und Werner Schmid 2. Auflage Wiesenburg Verlag. Bücher können über den Autoren direkt bezogen werden. Jens Faber Neuling am 01.06.1968 in Koblenz am„wir werfen sie über bord!“ weiterlesen
Zärtlichkeit
Michael Sebörk für #kkl60 „In den Rückspiegel“ Zärtlichkeit Zärtlichkeiteine Erinnerung Der Geruchvon dir Deine sanfte Haut,die sich an meiner reibt Deine Umarmungdie immer bleibt Im Echoder Zeit. Michael Sebörk, geboren am 06.12.1963 in Koblenz/Rhein.Aufgewachsen bin ich an der Mosel.Studium der Pädagogik in Köln und Oldenburg.Zur Zeit lebe ich in der Nähe von Hannover. Über #kkl„Zärtlichkeit“ weiterlesen
TONTAFEL
Ansgar Eyl für #kkl60 „In den Rückspiegel“ TONTAFEL Es schrumpft vor den Schritten, du willst es noch erhaschen, jemand glaubt an den Gott der Liebenden und die Göttin in seiner Partnerin. Du sollst keine falschen Vorstellungen haben, man hört das Echo des Gesetzestextes. Worte quellen aus den Ritzen des Lehms, du hörst Nebel flüstern. Jemand„TONTAFEL“ weiterlesen
Flüstern der Zeit
Ingeborg Henrichs für #kkl60 „In den Rückspiegel“ Flüstern der Zeit In blassen Hüllenreist das alte Jahr hinfortein Kuss, gehaucht, bleibt wie ein Flüstern der Zeitmitschwebend im Morgengrau Gedankengänge Mein innerer RückwärtsblickBefreit Lächeln, still Die alten Träume Kreisen im offenen RaumAlles bleibt im Spiel Sie ist Ja, der alte Mann, der gerade vor ihnen ausstieg, hat„Flüstern der Zeit“ weiterlesen
Anastacia
Florian Stöckle für #kkl 60 „In den Rückspiegel“ Anastacia Attila saß auf dem Fahrersitz eines gestohlenen schwarzen BMW X5 und wünschte sich, nicht hier zu sein. Er parkte nur einige Meter vor dem Gitter der Passage entfernt, das seine Freunde mittlerweile aufgebrochen hatten. Sie hatten nicht einmal eine Minute dafür gebraucht. Die beiden Einbrecher waren„Anastacia“ weiterlesen
Das Gefühl ohne Namen
Klaus Preiss für #kkl60 „In den Rückspiegel“ Das Gefühl ohne Namen Nach dieser langen Fahrt werde ich früh schlafen gehen. Das ging mir durch den Kopf, als der Zug endlich im Hauptbahnhof zum Stehen kam. Während der ganzen Fahrt hatte ich an der Rede geschrieben. Was erzählt man auf der Hochzeit seines Sohnes? Dass er„Das Gefühl ohne Namen“ weiterlesen
