Sinn der Sache

Katrin Streeck für #kkl32 „Keime des Sinnvollen“




Sinn der Sache


Ich bin nicht sicher,

was ich hier mache

und frage mich:

Wo ist der Sinn der Sache?

Man sagt mir,

es hat wenig Nutzen.

Ich soll mal

mein Gehirn benutzen.

Ich finde,

 das ist unverschämt.

Das lass ich mir nicht sagen!

Was haben diese Kritiker

ein unmögliches Betragen!






Saaten im Permafrost

In einer der unwirtlichsten Gegenden der Erde, tief im Permafrostboden der Inselgruppe Spitzbergen verborgen,

liegt ein wahrer Schatz: Hier lagern in einem Bunker Samenproben von Nutzpflanzen wie Weizen, Gerste, Bohnen, Reis, Mais, Kartoffeln und Maniok aus der gesamten Welt in verschiedenen Varianten und Sorten bei -18 Grad Celsius, um sie bei Bedarf nach Katastrophenfällen wie Kriegen, Überschwemmungen, langen Dürreperioden oder Ernteausfällen durch epidemische Pflanzenkrankheiten wieder zum Keimen, Wachsen und Reifen zu bringen.

Der „Weltweite Saatgut-Tresor“ ist sozusagen die „Arche Noah“ für Kultur- und Nutzpflanzen und kann im schlimmsten Fall Millionen Menschen vor dem Hungertod bewahren.

Der erste Spatenstich erfolgte 2006. Im Jahre 2008 wurden die ersten 320.000 Samen anlässlich der Inbetriebnahme des Saatgutbunkers eingelagert. Betrieben wird die Anlage vom Welttreuhandfonds für Kulturpflanzenvielfalt (Global Crop Diversity Trust, GCDT). Die eingelagerten Saaten bleiben im Eigentum der Staaten, die sich beteiligen und sie jederzeit  zurückfordern können, was erstmals im Jahre 2015 geschehen ist, als Syrien für die Forschung in Trockengebieten Pflanzensamen zurückholte.

Im Februar 2018 wurde die Eine-Million-Samen-Grenze erreicht. Bis zu 4,5 Millionen Samenproben könnten eingelagert werden.

Die Samen unterliegen ständiger Kontrolle. Sie haben eine unterschiedliche Haltbarkeitsdauer, die von 55 Jahren (Sonnenblumenkerne) bis zu 10.000 Jahren (Erbsen) variiert.

Altes Saatgut wird regelmäßig ausgetauscht. Ob das auch für Erbsen gilt, kann die Verfasserin leider nicht beantworten.

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Welttreuhandfonds_f%C3%BCr_Kulturpflanzenvielfalt

https://de.wikipedia.org/wiki/Svalbard_Global_Seed_Vault





„Mein Name ist Katrin Streeck. Ich wurde am 29. Mai 1963 in Greifswald geboren.

Ich schreibe leidenschaftlich gern Texte, die mit Humor gewürzt sind, und befasse mich mit historischen und philosophischen Themen.

Ich wurde in vier Anthologien aufgenommen.

Berufesterben

Herber Herbst

Seelenheimat

bei: Textgemeinschaft, epubli, Berlin.

Tag am Meer, Baltrum Verlag“

Interview für den #kkl-Kanal HIER






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Veröffentlicht von Jens Faber-Neuling

Redakteur von #kkl Kunst-Kultur-Literatur Magazin, Autor, Trainer und Coach im Bereich Potentialentfaltung und Bewusstseinserweiterung, glücklicher Papa und Ehemann.

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