Das Gefühl ohne Namen

Klaus Preiss für #kkl60 „In den Rückspiegel“




Das Gefühl ohne Namen

Nach dieser langen Fahrt werde ich früh schlafen gehen.

Das ging mir durch den Kopf, als der Zug endlich im Hauptbahnhof zum Stehen kam.

Während der ganzen Fahrt hatte ich an der Rede geschrieben. Was erzählt man auf der Hochzeit seines Sohnes?

Dass er sich eine Rede von mir wünschte, hatte er mir erst ein paar Stunden vor meiner Abreise mitgeteilt. Er weiß doch, wie ungerne ich so was mache. Aber vielleicht wollte er mir einfach keine Zeit zur Diskussion geben.

`Jetzt muss ich erst mal raus aus dem Zug,´ dachte ich, `ich habe ja noch ein wenig Zeit, um ein paar Mal über mein Geschriebenes zu lesen und daran zu arbeiten.´ Also raus zu den Taxis und schnell zum Hotel

 Direkt vor dem Bahnhof standen die Taxis schön in der Reihe. Endlich geht mal etwas einfach, dachte ich. Auf das erste ging ich zielstrebig zu. Zögerte dann aber, denn da stand ein Kleinbus. Und während ich mir Gedanken machte, ob ich alleine so ein großes Taxi nehmen kann, oder doch besser das kleine direkt dahinter, öffnete sich schon die Fahrertüre des großen Taxis. Jemand stieg aus und kam um das Auto herum auf mich zu. Gleichzeitig krabbelte ein seltsamer Schauer meinen Rücken hoch. Mit ihm tauchte eine sehr alte Erinnerung ungefragt auf. Eine Erinnerung an ein ganz rätselhaftes Gefühl. Ein Gefühl, das mir so erst einmal in meinem Leben begegnet war.

Das war vor zwölf Jahren, in Island, ich zeltete dort mit meinem Freund in einem kleinen Tal. Landmannalaugar, genau, so hieß es. Ich erinnere mich.

Dort gab es nur eine einzige kleine Hütte, mit einer Kochgelegenheit für alle.

Direkt beim ersten Betreten dieser Hütte, überrollte mich ein unbeschreibliches Chaos. Ich bebte, mir wurde schwindelig und voller Panik rannte ich damals aus dem Raum.

Draußen war dann wieder Ruhe, von Panik nichts mehr zu spüren.

Was war das denn?

Tief durchatmen, Neugier, Mut.

Ich ging erneut in die Hütte und abermals überfiel mich dieses Zittern und Beben. Jetzt aber schaute ich mich um, suchte nach der Ursache. Am großen Tisch unter dem Fenster, da saß eine Frau, die mir direkt in die Augen sah. Ich wich ihrem Blick aus und wusste: Sie also war der Ursprung meines Chaos. Als ich nun wieder mit wirrem Kopf die Hütte verließ, spürte ich, nein, wusste ich, dass ihr Blick mir folgte.

Wie oft habe ich mir später vorgestellt, was hätte geschehen können, wenn ich geblieben wäre.

Und nun tauchte, nach all den Jahren, noch verborgen hinter dem Taxi, aber mit festem Schritt auf mich zukommend, genau dieses Gefühl wieder auf. Ein Gefühl, für das ich bis heute keinen Namen habe.

  Ihr mir zugewandtes, lachendes Gesicht war das Erste was ich von ihr sah, als sie hinter dem Taxi hervorkam. Sie blieb einen Moment stehen, musterte mich. Dann kam sie aber näher.

„Hallo mein Herr,“ begrüßte sie mich mit diesem Lächeln und einem leicht spöttischen Unterton. „Ja, kommen sie ruhig her,“ sagte sie, während sie die Heckklappe öffnete.

Mit einer fast unmerklichen Handbewegung forderte sie mich auf, mein Gepäck hinein zu legen. Wie in Trance legte ich es ins Auto, nahm nur meinen kleinen Rucksack mit nach vorne und setzte mich auf den Beifahrersitz. Und jetzt, als sie einstieg, betrachtete ich sie genauer. Ihre schulterlangen, kastanienbraunen Haare wirkten etwas wild, als hätte sie gerade einen windigen Tag hinter sich, betonten aber so ihre offene, fast spitzbübische Art. Dazu passte ihr verschmitztes Lächeln, das bei mir den Eindruck weckte, als ob sie alle verborgenen Schätze der Welt kennen würde. Und genau dazu passte dieses verwaschene blaue T-Shirt, auf dem eine große gelbe Sonne grinste.

„Wo soll es hingehen?“ fragte sie.

„Erstmal ins Hotel,“ gab ich unsicher zur Antwort, „und morgen dann zur Hochzeit meines Sohnes.“

Ich zog die Visitenkarte des Hotels aus der Hosentasche, reichte sie ihr und während sie die Adresse in das Navi eintippte, sagte sie fast beiläufig,

„Na ja, dann haben Sie noch ein wenig Zeit zum Ausruhen.“

Ich schüttelte den Kopf. „Das wäre schön. Etwas Ruhe könnte ich gut gebrauchen. Doch mein Sohn hat mich erst gestern gebeten, eine Hochzeitsrede zu halten. Ich habe die ganze Zugfahrt daran geschrieben.“

Ich klopfte auf den Rucksack, in dem das Heft mit meinen Aufzeichnungen steckte.

„Die verbleibende Zeit werde ich daran rumfeilen müssen.“

Sie startete den Wagen, und während sie losfuhr, warf sie mir, nun ganz ernst, noch einen kurzen Blick zu. Als sie anfing zu reden, schossen diese hohen Wellen des Chaos erneut krachend und schäumend in mir hoch und ein brodelnder Wasserberg schleuderte mich zum Grund.

„Island fällt mir gerade ein,“ sagte sie,

und ich wurde von der Welle noch heftiger hin- und hergeworfen. Island?!

„Da war ich vor langen Jahren. Dort hatte ich eine unglaubliche Begegnung.“ sagte sie, „Ich erzähle Ihnen das, weil gerade, als ich Sie dastehen sah, diese Erinnerung auftauchte. Dort war mir, irgendwo in den Bergen, ein junger Mann über den Weg gelaufen. Eine aufwühlende, aber auch kurze Begegnung war das. Da hatte ich dieses seltsame Gefühl zum ersten Mal.“

  Bei mir drehte sich nun alles vor meinen Augen. Ich versuchte zu begreifen. Denn was so offensichtlich schien, konnte das Leben doch gar nicht bereithalten.

„Zwei Wochen später,“ fuhr sie fort, „spazierte ich mit einer Freundin ziellos durch die Gassen der Stadt. Ohne jegliche Vorwarnung sprang mir dieses Gefühl erneut vor die Füße. Total irritiert bin ich stehengeblieben. Es war direkt vor einem Café. Hilflos erzählte ich meiner Freundin von meiner Verwirrung und dass ich sofort in das Café müsse, um nachzuschauen. Ich weiß noch wie sie lachte und so was sagte wie `Wahnsinn´, und dabei die Tür für mich aufzog. Ihn sah ich sofort.“

Sie seufzte, als geschähe es in diesem Moment.

„Das war in Reykjavik,“ sagte ich, „und ich saß da, mit dem Rücken zum Eingang. Ja, so war es. Es war, als ob ein Feuerwerk in meinem Herzen zündete, Farben und Klänge durch meine Gedanken jagten und im Nacken spürte ich einen brennenden Strahl. Ich weiß es heute noch. Mein Freund saß mir gegenüber. Dem sagte ich, er solle zur Türe schauen, da käme sie. Ganz sicher. Und er wusste sofort, was ich meinte. Er schaute an mir vorbei, lachte, nickte und sagte: `Oh man, die kommt tatsächlich auf uns zu!´Ich war erstarrt. Ich glaube, dass ich mich keinen Millimeter bewegt habe.“

Kopfschüttelnd sagte sie leise: „Das kann doch nicht sein. Das bist Du wirklich? Ich habe mir später oft Vorwürfe gemacht, dass ich dich damals nicht angesprochen habe.“

Plötzlich war das hier im Taxi eine andere Welt.

In meinen Erinnerungen leuchtete etwas Neues auf: „Doch, du hast mich angesprochen. Du hast im Vorbeigehen `Hallo´ zu mir gesagt. Aber ich habe kein Wort herausbekommen. Scheiße. Auch nicht, als du auf dem Rückweg an mir vorbei schwebtest. Mein Freund gab mir, leider erst hinterher, einen Schlag auf die Schulter und warf mir vor, nicht reagiert zu haben. Ich war absolut überfordert.“

„Habe ich dich wirklich angesprochen?“

„Ja! `Hallo´ hast du mir zugeflüstert, und während du auf deinem Rückweg an mir vorbeigingst, haben wir uns ganz lange in die Augen geschaut. Seitdem hat dein Lächeln mich begleitet.“

„Sag bloß? Das gibt es doch gar nicht!“

„Nein, das gibt es eigentlich nicht!“

„Das muss ich erst mal verdauen,“ sagte sie, und nach einer kurzen Pause:

„Willst du mir vielleicht deine Rede vorlesen? Das lenkt mich ab und dir hilft das bestimmt weiter. Das andere muss ich erstmal sacken lassen.“ Und einen Hauch leiser fügte sie hinzu:

„Ja, ich gestehe, irgendwie bin ich auch ganz schön neugierig auf deinen Text. Ich bin weder verheiratet noch habe ich Kinder, und für mich wird wohl auch nie jemand eine Rede halten.“

Die Idee, meinen Text mal laut einer aufmerksamen Zuhörerin vorzulesen, gefiel mir.

„Soll ich?“

„Mach nur. Du kannst dir nicht vorstellen, wie gespannt ich bin. Immer her mit den großen Worten,“ lachte sie.

Es wunderte mich, dass keine Angst bei mir auftauchte. Das hätte ich eigentlich jetzt erwartet. Nun ist da nur noch eine schwache Unsicherheit.

Ich schlug das Heft also auf und begann ihr vorzulesen.

So …

Dies ist solch ein Moment,

in dem Eltern spüren,

dass ihr Kind nun auf eigenen Beinen steht,

längst flügge ist;

es fällt schwer, das zu akzeptieren,

denn für Eltern bleiben die Kinder immer kindlich,

bleiben auch weiterhin diese kleinen süßen Wesen,

die Schabernack treiben,

und scheinbar alle Sorgen dieser Welt weglachen können.

In meine kleine Pause hinein kam ihr Kommentar:

„Ja! So sollte es sein. Das ist ein guter Einstieg. Den habe ich mir besonders schwer vorgestellt. Doch hier bei dir klingt er so schön einfach.“

Meine letzte leichte Unsicherheit löste sich nun gänzlich auf wie morgendlicher Nebel beim ersten Sonnenstrahl. Noch mutiger, las ich weiter:

Nun…an so einem Tag wie heute

stellen sich die Eltern dann die Frage:

Haben wir ihm all das Handwerkzeug mitgegeben,

was es braucht,

um seine Welt gut und schön zu gestalten?

Na … hoffentlich.

Genau,“ sagte sie eher zu sich selbst, „von denen müssten wir es bekommen.“

Zu mir gewandt fügte sie hinzu:

„Das ist schön formuliert. Ich weiß zu gut, dass nicht jeder einen hinreichend gut bestückten Handwerkskoffer mit auf den Weg bekommt. Aber sorry, lies bitte weiter.“

Das erste Mal gestutzt,

das erste Mal überrascht, kein Kind mehr vor mir zu haben,

war ich am Frankfurter Flughafen.

Von hier flog er für ein Jahr nach Australien.

Ich hatte mich damals auf ein Mäuerchen zurückgezogen

und betrachtete von dort Lukas, wie er sich am Check In Schalter anstellte.

Bestimmt mit einer guten Portion Angst vor diesem unwirklichen Abenteuer.

Da sah ich nicht mehr den kleinen süßen Jungen,

ich sah stolz einen mutigen jungen Mann inmitten der anderen Backpacker.

Einen Prinz Eisenherz

Einen Odysseus

Seine Ägäis war Australien.

Dort waren die Drachen zu töten,

und dort mußte er die Kämpfe mit den bösen Zauberern ausfechten.

Und wie in allen guten Geschichten,

kam auch er mit einer bezaubernden Prinzessin zurück.

Hier machte ich eine Pause. Denn an dieser Stelle hatte ich mir Pausenpünktchen in mein Skript gemalt. Ich wollte so dem Sprung im Text gerecht werden. Sie schaute kurz zu mir herüber. „Mir kommen echt die Tränen. Ich sehe deinen Sohn regelrecht vor mir. Und auch deine Nähe zu ihm kann ich spüren.“

Mir gefiel es, dass mein Text solche Emotionen hervorrufen konnte. Gleichzeitig war deutlich eine Traurigkeit in ihr zu spüren. Es geschah mehr, als bloß mein einfaches Vorlesen.Meiner Verlegenheit versuchte ich zu entkommen, indem ich weiterlas.

Das ist nun schon eine Zeitlang her.

Es ist schön zu sehen,

wie die beiden nun zusammen, im gemeinsamen Boot sitzend,

auf  IHREM FLUSS  dahingleiten.

Aber sie haben auch schon auf ihrer bisherigen Strecke erlebt,

dass sie die hin und wieder auftauchenden,

gruselig sprudelnde Stromschnellen

überwinden können.

Eine wichtige Erfahrung.

Denn auf all diesen Wassern gibt es nicht nur diese romantisch schönen Passagen,

wo man strahlend dahingleitet.

das kann jeder

Nein…

Das gemeinsame Durchschiffen dieser

aufschäumenden, brodelnden, einen hin und her schmeißenden Passagen,

das sind die wirklichen Kunststücke.

Wer das gemeinsam kann,

der gehört zu den Zauberern.

Und so habt Ihr auch schon eine Ahnung,

wovon der große Fisch redet,

wenn er vom Wasser spricht.

Ja … Ihr beiden scheint gut gewappnet für die Tour.

Erneut traf mich ihr Blick. Ich stoppte meinen Redefluss und schaute in ihre großen Augen, als sie leise einwarf: „Weißt du, wie oft ich schon gekentert bin? Ich gehöre sicher nicht zu den Zauberern.“

Wie traurig so ein Lächeln wirken kann. Noch während ich darüber nachdachte, fragte sie:

„Was hat das mit dem großen Fisch auf sich?“

„Du hast Recht, das wird nicht jeder kennen. Es ist aus einer College-Abschlussrede von David Foster Wallace. In dieser Parabel erzählt er von der zufälligen Begegnung zweier junger Fische mit einem älteren Fisch. In der Erzählung nickt der Alte im Vorbeischwimmen den beiden jungen Fischen zu und sagt:

Morgen Jungs. Wie ist das Wasser?“

Die zwei jungen Fische schwimmen eine Weile weiter, und schließlich wirft der eine dem anderen einen Blick zu und fragt: „Was zum Teufel ist Wasser?“

Darauf beziehe ich mich und mein Sohn weiß schon, wovon ich rede, wenn ich vom Wasser rede. Aber du hast recht. Darüber muss ich tatsächlich noch mal nachdenken, das sollten ja alle verstehen.“

Sie nickte mir zu:

„Ja, das ist eine schöne, das ist eine kluge Parabel. Aber bitte, lies doch weiter!“

Zum Schluss, liebe Brea:

mir fällt es immer schwer, mir vorzustellen,

dass das Leben leichter wird mit einer Frau.

Doch du, Brea, machst das Leben von Lukas schöner und spannender.

Du bist eben die bezaubernde Brea.

Ich bin froh, dass du an seiner Seite bist!

Und du LUKE,

du hast ihr Leben wild und wundervoll zu füllen

das sag ich  …chchchch…  DEIN VATER!

Ich hatte versucht, den röchelnden Atem von Darth Vader nachzuahmen. Sie lächelte milde. „Na ja, Geschmackssache. Das ist das Erste, was ich nicht so ganz passend finde. Aber ich verstehe schon, dass du den beiden einen … ich nenne es mal Auftrag … mitgeben willst.“

Ich nickte: „Mir ist da nichts Besseres zu eingefallen. Und mein Sohn ist von klein auf ein Fan von Star Wars. Doch jetzt bin ich mit der Hochzeitsrede fast fertig. Ich lese dir das eben noch mal zu Ende vor.“

Schon morgen werdet ihr Euch in eurem Kajak sitzend umdrehen

und zurückschauen. Und ich höre euch sagen:

Schau mal Schatz …gestern… “,

um dann wieder nach vorne zu schauen,

denn

um die nächste Biegung des Flusses,

voraus,

da kommt das Leben.

Ich klappte das Heft zu. Die Stille im Taxi wuchs und wuchs. Jeder hing seinen Gedanken nach.

Dann, einen Augenblick später, sagte sie:

„Ganz ehrlich. Ich finde deine Rede wunderschön. Wenn ich mal heiraten sollte, werde ich mich bei Dir melden. Ich habe niemanden, der mir so was Liebes schreiben würde.“

Sie räusperte sich.

„He du, das war ernst gemeint! Würdest du das für mich machen?“ und laut lachend fügte sie hinzu: „Wenn es überhaupt mal dazu kommen sollte.“

Der Gedanke gefiel mir. „Ja, das würde ich dann gerne machen,“ sagte ich.

„Aber was machen wir nun?“ Mit ihrer Frage holte sie uns beide wieder ins Taxi, ins Hier und Jetzt.

Es war ein erneutes Hallo.

  Diesmal antwortete ich: „Jetzt sind wir schon Meilen weiter. Wir reden sogar schon miteinander. Auch, wenn ich diesem wirren Gefühl, das mich nach so langer Zeit nun erneut besucht, immer noch keinen Namen geben kann; ich sitze hier neben dir, und so sollte es bleiben.“

„Ja, ich finde auch, dass wir schauen müssen, wohin das führt.“, pflichtete sie mir bei.

Und da kam, wie ein scheuer Besucher, der an die Türe klopft, eine Idee hochgestolpert. Noch etwas ungelenk, aber zielstrebig kletterte sie hervor. Sofort die Idee aussprechen, dachte ich mir. Sofort aussprechen:

„Komm doch morgen mit zur Hochzeit! Das wäre wundervoll!“ hörte ich mich sagen, um dann den zweiten Teil der Idee anzufügen:

„Was machst du denn heute noch?“

Sie schaute mich kurz von der Seite an:

„Da habe ich auch gerade dran gedacht. Da sind nur noch zwei kurze Fahrten. Ich habe also bald Feierabend. Treffen wir uns danach? Du wartest im Café, mit dem Rücken zur Tür, und ich schlendere an dir vorbei. Mal schauen, was passiert!“

Ich lachte und mein kleines Herz hüpfte vor Erregung. „Ja, ich werde da sein!“

Und dann schaute sie nach vorne,

und ich schaute nach vorne,

denn

um die nächste Biegung der Straße,

voraus,

da kommt ja das Leben.




Ich heiße Klaus Preiss

bin 1954 geboren, also 71 Jahre alt und bin nun seit fast 8 Jahren Rentner.

Mit 14 Jahren habe ich meine erste Ausbildung als „Autoschlosser“ begonnen. Glücklicherweise gab es dann ganz frisch und neu, den „zweiten Bildungsweg“, an dessen Ende ich dann Sozialpädagogik studiert habe. In diesem Beruf war ich dann auch bis zum Beginn meiner Rente 2018 tätig.

Vor gut einem Jahr habe ich, mit zwei Freundinnen zusammen, die BLEISTIFTKAUER ins Leben gerufen.








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Veröffentlicht von Jens Faber-Neuling

Redakteur von #kkl Kunst-Kultur-Literatur Magazin, Autor, Trainer und Coach im Bereich Potentialentfaltung und Bewusstseinserweiterung, glücklicher Papa und Ehemann.

Ein Kommentar zu “Das Gefühl ohne Namen

  1. Was für eine tolle Geschichte! So oft führt das Leben dich an diese Kreuzungen, in denen Begegnung, Freunschaft oder sogar Liebe warten. Und hast du eine Abzweigung verpasst, sorge dich nicht, schau nach vorne statt in den Rückspiegel, denn hinter der nächsten Biegung wartet das Leben.

    Danke für diesen wunderschönen Mutmacher!

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