Zwiebelprinzip

Simon Felix Geiger für #kkl22 „Bewusstheit“




Zwiebelprinzip
Wir wandern durchwandelnd von Selbstbild zum Wert, der tief in uns wurzelt, frei vom Kleinmachzwerg, frei von Größengedanken, nah beim eigenen Selbst, Würde-Weite Brust-Bunker, von Goldsternen erhellt –
Den Balken vorm Auge erkennen wir nicht, doch deine zwei Dornen, dafür hasse ich dich, mein Dunkel verdunkelt die Innenansicht, doch bei dir kann ichs sehen, dafür hasse ich dich.
Dieser Hass ist ein Fluchtpunkt, Selbsthass nach außen geschickt, es ist immer die Frau, die am Hass ihres Mannes erstickt. Patriarchaler Paschapenis, Alter, dein Verhalten ist Haram, reiss dir den Hass aus dem Denken und sei ein berührbarer Mann. Mit Mitgefühl mit dir selbst, weniger Hass auf die Welt, und dann schau deine Frau an, dir zur Seite gestellt. Aber nein, das ist kein rein islamisch-iranisches Thema, frag Maria Zweipunktnull, hinterfrag dich und dann gehma – deine eigenen Gedanken selbstkritisch durch: Welche Feindbilder hast du erschaffen, in wievielen steckt deine Furcht, deine Angst, und dein Selbsthass, und diese Irritation, jenseits deiner Werte, reflektierst du dich schon?
Oder doch lieber Honig um die Schnauze geschmiert, Weihrauchgeheuchel in Peergroup-Blasen serviert, ach wie schön, ach wie herrlich, ach wie geil sind denn wir, ach wie doof, ach wie scheisse, ach ja schau doch mal Ihr, seid einfach weniger geil, kein gringe super style, einfach nur weil, ja wir hier gehen halt steil, wir so Partyalleee, ihr mehr gestriger Schnee…
Wir wandern durchwandelnd von Selbstbild zum Wert, der tief in uns wurzelt, frei vom Kleinmachzwerg, frei von Größengedanken, nah beim eigenen Selbst, Würde-Weite Brust-Bunker, von Goldsternen erhellt –
Unsere Ideale sind Lügen die wir niemals erreichen, doch ohne Ziele im Himmel, ist wie Pimmel angreifen, befeuert die Angst – vor Verlust, was verpasst, und wer mich kritisiert wird von mir ausgrenzend gehasst, passt halt nicht in mein Konzept, sorry meine Werte sind anders, wieder Empörung, Drama und sorry nein weil ich kann das – gerade schlicht und einfach einfach nicht einordnen, meine Grenzen muss ich achten, und das gilt auch deinen Worten, die mein Denken aufbrechen, ich lerne neu sprechen, und entkomme meinem Selbstbild, hilf mir weiter es zu brechen, wertvoll ist die Wandlung aus dem Kleingemachten Denken, lasst uns freie Weite all den Selbstwert-Zweiflern schenken. Stabiler Selbstwert auf einhundert ist ein Menschenrecht, Kränkung eine Hure oder doch ein geiler Hecht? Scheiss auf den Geschlechterkampf, Geschwister lassen ihren Dampf nie an andern aus, sie sehen Potenziale und schlagen stets das beste raus, für sich und andere, selbstbestimmt –
weil ich du wir und alle schon von Beginn an wertvoll sind.
Wir wandern durchwandelnd von Selbstbild zum Wert, der tief in uns wurzelt, frei vom Kleinmachzwerg, frei von Größengedanken, nah beim eigenen Selbst, Würde-Weite Brust-Bunker, von Goldsternen erhellt –
Die Zwiebelschicht außen schützt jede weitere Schicht. Sie hält das Ganze zusammen, doch nur wo sie aufbricht, fällt Licht hinein, brich auch Du auf dein Selbstbild, ob zu gross, ob zu klein. Das wahre Selbst ist nicht gleich Selbstideal, ist der Abstand zu groß, ist das Ziel nicht real, – unerreichbar – und die Psyche zieht sich auseinander, drum setz deine Ziele realistisch, Pilger, Laufe Wander Wander dem fernen Ziel deiner Reise entgegen, auffragilfeinstabilen, weiss werdenden Wegen. Drum ergreife den Stab, und Kämpfe den Kampf, zertrümmer Bilder, und Wandel was du verwandeln kannst in deiner Grube der Schlangen, nimm Gedanken gefangen, die aufkommen, fremdgeboren aus verwirrtem Verlangen, zerschlag Falsch-Flüstergedanken, weise Lügen in Schranken, und der Balken vor den Augen wird hinter dir abdanken. Jage Du Mensch nach dem ewigen Ziel, und gib auf das Gerede liebloser Menschen nicht viel… Gemeine Lügen zerfallen wie Motten im Kleid, doch wahre Liebe trägt Dich bis hin zur Ewigkeit.
Wir wandern durchwandelnd von Selbstbild zum Wert, der tief in uns wurzelt, frei vomKleinmachzwerg, frei von Größengedanken, nah beim eigenen Selbst, Würde-Weite
Brust-Bunker, von Goldsternen erhellt –
In gewandelter Weite wirst du es sehen
und dein Herz wird frohlocken
im Himmelheimgehen




Seelen-/ Schatten-/ Selbstarbeit

Ohne Hochgehen kein Tieffallen. Demut üben. Am Boden bleiben. Nicht abheben. Sich nicht herausfordern und hochheben lassen, sondern Bodenkontakt bewahren (Pflöcke in den Boden). Das größte, eigene Talent (Stärke) ist zugleich der Punkt des Andockens der versuchenden Widerstandskräfte (Schwäche). Der Gegenwind (das Daraufhinweisen von Anderen) setzt immer an den eigenen Schattenanteilen, den noch nicht integrierten und teils noch unbewussten, wunden Punkten und blinden Flecken an. Hier gilt es stets: Wachsames bewusst werden lassen dieser Stellen, sie anschauen, akzeptieren und integrieren und weiter an diesen „inneren Defiziten“ und Abspaltungen arbeiten. Beispiel: den eigenen Hochmut, dass ambitioniert verbissene Besserseinwollen als Andere: Sein lassen. Unten fängt die Liebe an. Leben heisst Erfahrungen sammeln und integrieren. Sich nie über andere Menschen stellen: Das Sich über Andere erheben, kommt immer zurück. Einfach. Unaufgeregt. Still aus der Quelle leben – ohne sich im Strudel zu verlieren. Demut. Dankbarkeit im und trotz des Leidens, welches (mitunter) ein konkreter Hinweis sein kann, um sich weiter-zu-entwickeln. Wachstums- und Entwicklungshilfe. Seelische Reifungs- und Wachstumsprozesse. (Jesuanische) Spiritualität. Weiter und freier werdend hinaufwachsen. Gemächlich in kleinen Schritten… Fragmen(t)sch, Ganzendent, Eleminend (Trilogie: Relatiovalenz). Aus den Worten, vom Trüben, in ein klares “kommentarlos an den Dingen“… 

Simon Felix Geiger, Brot und Kunst Verlag 

www.thembathandathula.blogspot.com

Interview mit Simon Felix Geiger HIER






Über #kkl HIER

Veröffentlicht von Jens Faber-Neuling

Redakteur von #kkl Kunst-Kultur-Literatur Magazin und ZeitenGeist Magazin, Autor, Trainer und Coach im Bereich Bewusstseinserweiterung, glücklicher Papa und Ehemann.

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